CDU Kreis Viersen mit neuer Aufstellung 

Die CDU im Kreis Viersen wird weiterhin von Marcus Optendrenk angeführt – ebenfalls aus der CDU Viersen wurden neue Vorstandsmitglieder gewählt. 

Foto: Bernd Nienhaus

Kreis Viersen – Der 48-jährige Landtagsabgeordnete aus Nettetal erhielt auf dem Kreisparteitag in Oedt 252 von 277 Stimmen (91 Prozent). Seine Stellvertreter sind der Landtagsabgeordnete Stefan Berger, der Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer (beide wie bisher) sowie als neue Stellvertreter die CDA-Kreisvorsitzende Anne Daniels (Viersen) und der Kreistagsfraktionsvorsitzende Peter Fischer (Kempen). Neuer Schatzmeister ist der Dülkener Michael Aach (bisher einer der stellvertretenden Kreisvorsitzenden). Er folgt auf Volker Müller, der nach 27 Jahren in diesem Amt nicht mehr antrat und vom Kreisparteitag zum Ehrenmitglied des Kreisvorstandes ernannt wurde.

Luise Fruhen, bisherige stellvertretende Kreisvorsitzende, kandidierte in Oedt nicht mehr und wurde ebenfalls mit großem Beifall aus ihrem Amt verabschiedet. Sie bleibt aber als 1. Stellvertretende Landrätin dem Kreisverband der CDU verbunden. Als Beisitzer wurden in den Kreisvorstand gewählt: Angelika Feller (Tönisvorst), Christian Lange (Nettetal), Heike Höltken (Kempen), Dietmar Maus (Grefrath), Claudia Wendt (Niederkrüchten/Kreisagrarausschuss), Martin Plum (Junge Union/Viersen), Reinhard Maly (Senioren Union/Tönisvorst) und Henriette Gehse (Viersen).

Als Hauptredner des Parteitages berichtete der Innenminister des Landes, Herbert Reul, über die bisherigen Veränderungen in der Polizeiarbeit des Landes seit dem Regierungswechsel im Sommer 2017. Vor allem gehe es um eine Strategie, innere Sicherheit konsequent durchzusetzen. „Das fängt im Kleinen an. Das hat auch direkten Einfluss auf das Verständnis dafür, dass alle die Regeln einhalten müssen“, so Reul. Aber auch bei der Ausstattung der Polizei werde kräftig investiert. „Und wir entlasten die Polizei von Verwaltungsarbeit, damit sie sich auf das Ermitteln konzentrieren kann.“ Die aktuellen Zahlen der Kriminalitätsstatistik zeigten dabei in die richtige Richtung. „Aber wir sind erst am Anfang unserer Arbeit“, relativierte der Innenminister zu hohe Erwartungen auf schnelle Erfolge. Die Kreis-CDU wird sich an dem Prozess zur Erarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms auf Bundesebene in den nächsten zwei Jahren intensiv beteiligen, kündigte der wiedergewählte Kreisvorsitzende Optendrenk in seinem Bericht an. „Wir haben mit dieser Arbeit auch bei uns gute Erfahrungen gemacht. Dabei geht es um Antworten auf die Zukunftsfragen auf der Grundlage unserer Wertevorstellungen“, erläuterte Optendrenk. Dazu wolle die CDU auch mit Menschen in Kontakt kommen, die sich „erstmals oder hoffentlich erneut für unsere Ideen interessieren.“