CDU-Kreistagsfraktion Viersen beantragt Sachstandsbericht zur Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes

Die CDU-Kreistagsfraktion beantragt für die nächste Sitzung des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ordnung und Rettungswesen (AVOR) des Kreises Viersen einen Sachstandsbericht zur Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes im Kreis Viersen.

Kreis Viersen – Im Rahmen der Bewältigung der Flutkatastrophe waren und sind eine Vielzahl von Hilfsorganisationen des Kreises Viersen (Feuerwehr, DRK, THW, etc.) im überörtlichen Einsatz. „Wir sind allen direkt und indirekt Beteiligten sehr dankbar für ihren Einsatz im Rahmen des Katastrophenschutzes“, so Peter Fischer, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und Manfred Wolfers jun., CDU-Sprecher im AVOR. „Das große ehrenamtliche Engagement, aber auch das über den normalen Dienst hinausgehende Engagement in dienstlicher Verantwortung zeigt, dass sich an sehr vielen Stellen verantwortungsvolle Personen auch in diesem Bereich sehr wertvoll für das Gemeinwohl einbringen.“

Die bereits begonnene Überarbeitung von Katastrophenschutzplänen und die sich in Vorbereitung befindliche Machbarkeitsstudie für ein „Zentrum für Bevölkerungsschutz“ machen deutlich, dass im Kreis Viersen nach den Maßnahmen in der Vergangenheit, beispielsweise die Erneuerung der Technik in der Kreisleitstelle inkl. Stärkung der Redundanzen, die Einführung von Digitalfunk und die Verbesserung der digitalen Alarmierung, die Zentralisierung von Katastrophenschutzlägern, Anschaffung von Waldbrandlöschfahrzeugen, Übernahme von Katastrophenschutz-Fahrzeugen des Landes, die Vorbereitung der Einführung der Ersthelfer-App, etc., weiterhin die richtige Strategie zur Stärkung des Katastrophenschutzes verfolgen.

Damit in den kommenden Jahren über die Beschlüsse der Kreishaushalte in angemessener und ausreichender Form durch den Kreistag finanzielle und personelle Ressourcen bereitgestellt werden können, bittet die CDU-Fraktion für die kommende Sitzung des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ordnung und Rettungswesen des Kreises Viersen über die geplante und über die notwendige Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes im Kreis Viersen und den damit verbundenen Ressourcen-Bedarf zu berichten. (opm/paz)

Foto: Hans/Pixabbay

Ein Kommentar

  1. Man sollte auch in Erwägung ziehen das im Notfalle auch keine Schutzräume vorhanden sind im Kreis Viersen. Sirenen Alarm findet wohl statt, aber was ist wenn es zu einer Eskalation kommen sollte? Dann steht der Bürger im Kreis alleine da. Was nützt da Mit einer Sirene einen Alarm setzen und niemand weißt wohin nun.

Kommentare sind geschlossen.