CDU Viersen fordert Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes

Wo steht die Stadt in Sachen Klimaschutz? „Bereits einige Konzepte wurden in Viersen entwickelt, allerdings wäre es nach sechs Jahren an der Zeit, das Integrierte Handlungskonzept fortzuschreiben und die erreichte Reduktion an Treibhausgasen zu bilanzieren“, so die Stadtratsfraktion der Viersener CDU.

Viersen – „Der Klimawandel und seine Auswirkungen beschäftigen in diesen Tagen zu Recht viele Menschen. Die Folgen der Erderwärmung treten immer deutlicher zu Tage, weil die Häufung der Hitze- und Trockenheitsperioden nicht mehr nur mit „Wetterextrem“, sondern immer mehr mit „Klimawandel“ zu erklären ist“, so die CDU Viersen.
In Viersen wurden bereits einige Konzepte entwickelt und umgesetzt, die mittel-bis langfristig dem Klima zugutekommen werden. Nicht zuletzt wurde 2013 zusammen mit dem Kreis Viersen und den Kommunen Grefrath, Tönisvorst und Niederkrüchten ein Integriertes Klimaschutzkonzept beschlossen.

„Wir haben im Rahmen dieses Konzepts mit Hilfe u. a. der Konjunkturpakete und Kommunalinvestitionsförderung einige städtischen Gebäude, meistens Schulen, energetisch saniert und mit Anlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien ausgestattet,“ so Dr. Jürgen Moers (CDU), Vorsitzender des Schulausschusses. „Das stimmt mich als Schulpolitiker froh, aber der Physiker in mir fragt sich, ob die Maßnahmen reichen, um den Klimawandel einzudämmen.“ Deshalb wäre es nach sechs Jahren an der Zeit, das Integrierte Handlungskonzept fortzuschreiben und die erreichte Reduktion an Treibhausgasen zu bilanzieren. Hierfür eignen würden sich anerkannte Benchmarks: Zum einen die Klimaziele der Bundesregierung, zum anderen die im IPCC Sonderbericht von 2018 über 1,5°C globale Erwärmung skizzierten Treibhausgas-Emissionspfade, die die Erderwärmung auf 1,5°C mit nur geringer Überschreitung begrenzen.

„Nur wenn wir unsere bisherigen Ergebnisse mit den notwendigen Zielen vergleichen, wissen wir, wo wir stehen und können weitere Maßnahmen koordinieren“, so Stephan Sillekens, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat. „Aber feststeht: Wir müssen weiter an dem Ziel arbeiten die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen.“