CDU Viersen stößt Beratungen zu Heimat-Preis an

Die CDU beantragt, dass sich die Stadt Viersen mit der Verleihung eines Heimat-Preises beschäftigen und Schwerpunkte für auszeichnungswürdiges Engagement ausarbeiten soll, um dann einen Antrag bei der Bezirksregierung auf Unterstützung zu stellen.

Viersen – „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ So hat die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das Landesförderprogramm zur Förderung und Stärkung unserer vielfältigen Heimat in Nordrhein-Westfalen überschrieben. Heimat ist Lebensqualität und schafft Verbundenheit.

Die Landesregierung fördert Initiativen und Projekte, die lokale und regionale Identität und Gemeinschaft und damit Heimat stärken. Ziel ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in NRW deutlich sichtbar werden zu lassen. Mit dem „Heimat-Preis“ rückt die Landesregierung in Kreisen, Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens herausragendes Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert durch die Übernahme von Preisgeldern die Auslobung und Verleihung von „Heimat-Preisen“ durch Gemeinden und Gemeindeverbände. Damit befähigt die Landesregierung – getreu dem Ziel: Heimat wächst von unten – Gemeinden und Gemeindeverbände vor Ort, dass lokale Engagement unserer zigtausend ehrenamtlich Tätigen zu würdigen.

Zuwendungsempfänger sind Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, sofern sie sich per Ratsbeschluss zur Teilnahme entschieden haben. 2020 wurde erstmals der Heimatpreis vergeben. „Viersen ist eine Stadt, die im großen Maße durch das ehrenamtliche Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger geprägt wird. Ehrenamtliche engagieren sich in Vereinen und Verbänden für die Stadt Viersen und prägen damit auf unterschiedlichste Art und Weise ihre Heimat entscheidend mit“, so die CDU-Viersen. Die CDU beantragt deswegen, dass sich die Stadt Viersen mit der Verleihung eines Heimat-Preises beschäftigen und Schwerpunkte für auszeichnungswürdiges Engagement ausarbeiten soll, um dann einen Antrag bei der Bezirksregierung auf Unterstützung zu stellen.

Quelle: CDU Viersen

Ein Kommentar

  1. Wir erleben einen rasanten Wandel in allen Lebensbereichen. Es verändert sich sehr vieles in NRW, leider nicht immer zum Guten. Wir erleiden einen „schleichenden Heimatverlust“, den ich an der Auflagenstärke des Heimatbuchs für den Kreis Viersen festmachen möchte. Im Jahre 1970 betrug die Auflagenhöhe 20.000 Stück, 25 Jahre später (1995) waren es immerhin noch 14.000 Exemplare. Nach fünfzig Jahren dürfte die aktuelle Auflage nur noch bei knapp 2.000 Büchern liegen und dies trotz einer angestiegenen Bevölkerungszahl im Kreisgebiet.
    Lokale Politik und Verwaltung fühlen sich auch nicht mehr zuständig für den alljährlichen Tag der Heimat, der im vergangenen Jahr noch von den letzten Vertriebenen, 75 Jahre nach den Anfängen von Flucht und Vertreibung aus Ostdeutschland, in Willich-Anrath ausgerichtet wurde, auch mit der Unterstützung der Bezirksregierung in Düsseldorf.
    Die nähere Heimatregion kann man sich als eine Art „zweiten Mutterleib“ vorstellen. Der dazu gehörige („Mutter“)-Tag der Heimat sollte dann auch entsprechend würdig gestaltet werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf für Politik und Verwaltung im Kreis Viersen.

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