CDU-Viersen: „Wir benötigen ein Umdenken weg von der Pseudo-Fahrradfreundlichkeit.“

Den Wandel der Mobilität nimmt die CDU-Viersen in den Blick und beantragt den Wandel der Mobilität in Viersen mit einem zukunftsfähigen Konzept ab sofort zu begleiten, zu fördern und zu gestalten.

Viersen – Überall in Deutschland machen sich Städte auf den Weg den Wandel der Mobilität zu begleiten. Berlin verabschiedete erst vor einigen Wochen ein in Deutschland bislang einzigartiges Mobilitätsgesetz. „Wir benötigen für Viersen nicht gleich ein Mobilitätsgesetz, aber wir sollten alle Fortbewegungsmittel gleichermaßen betrachten mit dem Ziel, dass die Viersener auf umwelt- und stadtverträgliche Art und Weise bequem an ihr Ziel gelangen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender und Ratsfrau Anne Kolanus. Neben dem Autoverkehr sollten die tatsächlichen Mobilitätsbedürfnisse der Viersener Bürgerinnen im Mittelpunkt stehen, der ADFC hat die Noch-Nicht-Radfahrer als schlummerndes Potenzial festgestellt. „Das wird in Viersen nicht anders sein“, so die CDU weiter. „Daher benötigen wir ein Umdenken hin zur wirklich fahrradfreundlichen Stadt weg von der Pseudo-Fahrradfreundlichkeit.“
Hierzu schlägt die CDU direkt mehrere umsetzbare Maßnahmen vor – von dem Ausbau geschützter Radspuren, die Öffnung der Einbahnstraßen für Radfahrer, eine Prüfung der „Bettelampeln“ oder die Bereitstellung weiterer Radstationen und Fahrradboxen im Stadtgebiet.

„Es wäre dagegen total fatal den Radfahrer an den Rand zu verweisen, wo auch die Fußgänger sind.“ Auch die gemischte Nutzung ging zu Lasten der Fußgänger und sei ein rein symbolische Regelung die niemandem helfe. Solch eine schlechte Infrastruktur führe ebenfalls zu Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Nutzergruppen. „Wir brauchen mehr Mut zur Verkehrswende. Wenn wir klimapolitisch unsere Hausaufgaben machen wollen, dann müssen wir umdenken.“ Mit einem solchen Umdenken schließe sich auch der Kreis zur Verkehrsvermeidung, zu einer ruhigeren Stadt mit weniger Feinstaubbelastung zu Gunsten der Gesundheit, aber auch zu Gesundheit durch Bewegung in einer bewegten Stadt. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel

Ein Kommentar

  1. Es wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, wenn die aktiven FahrradfahrerInnen sich an die Verkehrsregeln halten würden, d.h. das auch der RICHTIGE Fahrradweg benutzt wird. Gerade auf dem Teilstück „Westring – Tönisvorster Str.“ in Süchteln wird zu häufig der falsche Fahrradweg benutzt. Wenn beidseitig ein Fahrradweg ist, ist der RICHTIGE Weg immer der rechte Fahrradweg !!! in Fahrtrichtung der Autos. Wenn man denn FlaschfahrerInnen anspricht, wir man noch angepöbelt.

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