CDU Viersen zeigt sich besorgt über die jüngsten Missbrauchsvorfälle

Die CDU in Viersen zeigt sich von den jüngsten Missbrauchsvorfällen in Viersen bestürzt. Die Partei hat intern nun intensiv über die vergangenen Vorfälle in Viersen beraten und fordert nicht nur deutliche Aufklärung.

Viersen – „Aktuell erreichen uns immer mehr Anrufe von Betroffenen und grundsätzlich besorgten Eltern und Bürgerinnen und Bürgern, die uns selbst betroffen machen. Dabei sind wir zutiefst bestürzt über die Stimmung, die sich in Bezug auf das Sicherheitsgefühl in unserer Stadt breit macht“, so Sebastian Achten, Vorsitzender der CDU.

Achten weiter: „Wir glauben immer, wir sind die Familienstadt überhaupt, nach den jüngsten Vorfällen in einer Kindertagesstätte, sowie den Ereignissen rund um eine Tanzschule bestätigen sich nun die Zweifel, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind und das bekommen wir auch deutlich so gesagt.“

Dr. Jürgen Moers (CDU), Vorsitzender des Schulausschuss und Thomas Gütgens (CDU), Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses bestätigen das.
Moers: „Die Menschen brauchen Sicherheit und das Gefühl, dass Politik und Verwaltung alles tun, um in solchen Fällen eine aufklärende und stützende Rolle zu spielen, das vermissen wir. Die Tanzschule hat zudem in städtischen Schulen und Kindergärten agiert, wir müssen nun klar wissen, wie das zustande kam und wo die Intention lag.“

Thomas Gütgens ergänzt dazu: „Ich bin selber Familienvater und die Themen beschäftigen einen nicht nur politisch. Zudem erreichen uns momentan Anrufe von Menschen, die sich irritiert zeigen. Die Frage stellt sich nun, was haben wir als Stadt Viersen bisher getan um diese Menschen emotional aufzufangen, wie weit werden aktuell unterstützende Maßnahmen angeboten, werden die Menschen beraten? Uns fehlen dazu eindeutige Erkenntnisse und Informationen.“

In Kindergärten und Schulen gibt es bereits Programme Kinder stark zu machen. Diese müssen verstärkt angeboten werden. Wichtig ist, unser Umfeld zu sensibilisieren und mögliche Übergriffe zu erkennen. Lieber einmal zu viel Hilfe einschalten ist hier die Devise.

Die CDU hat nun einen Kreis gegründet, der sich weiter intensiv um die Themen der letzten Wochen und Monate in dieser Hinsicht kümmern wird. Wer Unterstützung sucht, egal ob Kinder oder Eltern wird von der CDU weiter vermittelt. „Wir werden die Sache nicht aussitzen können und jetzt ganz genau hinschauen. Jeder der sich zudem bei uns meldet und Unterstützung sucht, bekommt unverzüglich Beratungshilfe vermittelt, selber können wir das ja nicht abdecken. Wir wollen nun Nachsorge, sowie Präventivmaßnahmen unterstützen und haben dazu schon Gespräche mit entsprechenden Einrichtungen geführt“, so Achten.

Die CDU hat nun einen Kreis gegründet, der sich weiter intensiv um die Themen der letzten Wochen und Monate in dieser Hinsicht kümmern wird. Wer Unterstützung sucht, egal ob Kinder oder Eltern wird von der CDU weiter vermittelt. Foto: Anemone123/Pixabay

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