CDU will Viersener Ordnungskräfte stärker schützen

Welchen Gefahren dürfen Ordnungskräfte ausgesetzt sein? Mit einem Antrag an die Verwaltung möchte die CDU-Fraktion den Schutz der städtischen Mitarbeiter stärken.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Jeden Tag verrichten die Ordnungskräfte von Polizei und Ordnungsamt ihren Dienst um das
Sicherheitsgefühl der Bürgerschaft aufrecht zu erhalten. Nicht nur im Lockdown sind die Ordnungskräfte der Stadt Viersen Gefahren ausgesetzt. Immer wieder kommt es nach emotionalen Diskussionen zu Situationen in denen die Stimmung in jedem Moment umschlagen kann.

Um diese Ordnungskräfte nicht nur zu schützen, sondern auch zu unterstützen, beantragt die
CDU-Fraktion zunächst die Ausstattung der Viersener Ordnungskräfte auf den Prüfstand zu stellen und zu analysieren, ob diese angemessen sind Schutz zu bieten und ein Sicherheitsgefühl für die Mitarbeitenden zu vermitteln.
Weiterhin führen die CDU-Politiker in ihrem Antrag eine Prüfung regelmäßiger Schulungen aus, damit die Ordnungskräfte Herausforderungen im Arbeitsalltag besser gewappnet sind sowie einen Austausch mit benachbarten Kommunen, mit dem Ziel die Sicherheitsausstattung hinsichtlich möglicher Verteidigungsinstrumente anzupassen.
„Wir als CDU wollen gerade die unterstützen, die sich für unsere Sicherheit im besonderen Maße einsetzen“, so Parteivorsitzender und Ratsmitglied Sebastian Achten. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Nadja Becker

3 Kommentare

  1. Da hat Herr Achten völlig recht. Kein Handwerker,kein Arzt, keine Friseure usw. Müssen sich in Ihrem Beruf beleidigen,bespucken,verletzen lassen. Manche links-grüne Ideologen halten dies bei den Sicherheitskräften allerdings für akzeptabel und hinnehmbar. Der Staat muss und sollte seine Sicherheitskräfte allerdings schützen und Angriffe rigoros ahnden. Dazu gehört zu allererst eine passende Schutzausstattung,also auch Schlagstock, Reizgas, Elektroschocker. Nur so können massive Angriffe abgewehrt werden. MERKE: Die Ursache für die Anwendung liefern diejenigen, welche jeden Respekt verloren haben und glauben, Recht selbst auslegen zu dürfen und für sich sogar noch ein Widerstandsrecht in Anspruch nehmen. Das die ganzen Deeskalationsstrategien im Ernstfall nicht wirken,zeigt die Realität täglich allzu deutlich.
    Schmusekurs für Rechtsbrecher – eine reine Utopie.

    1. Vieleicht gehört es auch dazu,mal dahin zugehen wo es wehtut(Natürlich mit geeigneter Austattung und genügend Personal)Und nicht um Brennpunkte einen weiten Bogen machen und der Alki und Kifferscene nur gut zuzureden und im Äussersten mal Platzverweise ausspechen.

  2. Um es vorweg zu sagen: Es handelt sich hier um ORDNUNGSKRÄFTE und keineswegs um Sicherheitskräfte.

    Diese mit Schlagstöcken, Tasern und dergleichen mehr, auszurüsten wäre völlig sinnfremd. Dann könnte man ihnen auch Schusswaffen geben.
    Besser wäre ein direkter Funkkontakt zur Polizei. Ein gut geschulter Ordnungsdienst erkennt vorzeitig eine drohende Gefahrenlage und fordert die Polizei an.
    Wenn Kontrollen an Brennpunkten stattfinden sollen, muss dies von vornherein in Begleitung von Polizisten erfolgen.
    Die „Bewaffnung“ des Ordnungspersonal wäre ein provokantes Signal von Gewaltbereitschaft und erhöht das Agressionspotential.
    Es bedarf einer professionellen Schulung und engerer Zusammenarbeit mit der Polizei.

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