CDU: Wir brauchen einen zweiten Wirtschaftsförderer

Die CDU hat jüngst einen Antrag an die Verwaltung geschickt, in dem sie langfristig einen zweiten Wirtschaftsförderer für die Stadt Viersen fordert. „Abgesehen von dem aktuellen Bewerbungsverfahren für den neuen Wirtschaftsförderer, sehen wir die personelle Besetzung der Wirtschaftsförderung für eine Stadt in der Größe und dem Potential wie Viersen kritisch“, so Sebastian Achten, Vorsitzender der CDU und Mitglied im Wirtschaftsförderungsausschuss.

Viersen – Mit Blick auf die beiden personellen Abgänge und der zukünftigen Personalentwicklung in der Wirtschaftsförderung sieht die CDU dringenden Handlungsbedarf. „Wir haben viele hier schon angesiedelte Firmen, die einen enormen Bedarf an weitergehende Betreuung der Wirtschaftsförderung haben, um ihr Entwicklungspotential in unserer Stadt und den dazugehörigen Möglichkeiten auszuschöpfen“, erklärt dazu Ralf Robertz, Sprecher im Wirtschaftsförderungsausschuss. Robertz weiter: „Zusätzlich müssen wir unsere Basis, gepaart mit der notwendigen Attraktivität für Neuansiedlungen nun wesentlich ausbauen, um gegenüber den benachbarten Oberzentren konkurrenzfähig zu bleiben.“ Die CDU sieht deutlich, dass Viersen mehr zum sogenannten „Speckmantel der Oberzentren“ wird, aber es müssen dabei auch eigene wirtschaftliche Anreize geschaffen werden, so Achten. Nahgelegene Arbeitsplätze, Einnahmen durch angesiedeltes Gewerbe und Standortentwicklung sind wichtige Multiplikationseigenschaften für die Städte in der Zukunft, – auch oder gerade im ländlichen Raum.

Beide Politiker sind sich einig: „Mehr Personaleinsatz in der Wirtschaftsförderung ist gut investiertes Geld für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt und es gibt keinen Grund das hinaus zu zögern.“ Schaut man sich andere Städte im Vergleich an, würde es Viersen gut zu Gesicht stehen, in der Angelegenheit die Personaldecke zu steigern. Achten ergänzt dazu: „Auch mit Blick auf die Gewerbeflächen, die heute noch Brachflächen sind oder sogenannte Redevelopment-Flächen die von der GMG mit ihrer recht neuen Geschäftsführung vermarktet werden sollten, bedarf es eine starke Schnittstelle zur Wirtschaft.“

Die CDU sieht dabei zum einen die vorhandene Quantität in der Arbeit der Wirtschaftsförderung, aber auch die noch fehlende Qualität, die sich mit einem stärkeren Personaltableau mit Sicherheit ausfüllen lässt. Dabei muss man nicht nur auf externe Bewerbungsverfahren zurückgreifen, sondern kann die Position auch gerne durch interne Personalentwicklung besetzen, so die beiden Politiker. Weiter wird in dem Antrag auch ein entsprechend stärkeres „Back-Office“ für die Wirtschaftsförderung gefordert. Achten: „Somit können sich die Wirtschaftsförderer auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.“

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