Christkindlmarkt in Mönchengladbach fällt Corona zum Opfer

Der beliebte Mönchengladbacher Christkindlmarkt zugunsten von Menschen mit Behinderung findet in diesem Jahr nicht statt. Der Vorstand habe sich gegen die 48. Auflage des Wohltätigkeitsbasars entschieden, teilte Charlotte Lorenz als Vorsitzende am Montagabend im Rahmen der Vollversammlung in Mönchengladbach mit. Diese Entscheidung sei allen nicht leichtgefallen, doch ein „Christkindlmarkt der Begegnung“ sei angesichts der Corona-Beschränkungen nicht mehr möglich.

Mönchengladbach – „Aber wir wollen nicht die Flinte ins Korn werfen“, gibt sich Charlotte Lorenz kämpferisch. Der Vorstand hatte daher alle Teilnehmer*innen des Christkindlmarktes für den 17. August in das Mönchengladbacher Münster St. Vitus zur Vollversammlung eingeladen. Man wolle nicht die Hände in den Schoß legen und sich der Situation ergeben. „Wir haben gemeinsam über Alternativen nachgedacht, wie wir trotzdem etwas für die Stadt und die Menschen mit Behinderung tun können“, sagte sie.

Die Ideen der rund 60 teilnehmenden Christkindlmarktfreunde*innen für die 48. Auflage des Wohltätigkeitsbasars reichten von Spendenaufrufen über das Anmieten leerstehender Geschäfte in der Innenstadt, die Verlagerung einer großen Verlosung auf die teilnehmenden Einrichtungen bis hin zum „Flying Christkindlmarkt“. Der Vorstand des Christkindlmarktes nimmt die kreativen Vorschläge der Vollversammlung mit nach Hause und überprüft deren Umsetzung. Zum Herbst hin werde dann geplant, versprach Charlotte Lorenz. „Wir wollen nicht nichts tun.“

Zum Vorstand des Christkindlmarktes gehören neben Charlotte Lorenz noch Uta Schmölder-Hermann, Eva Fink und Caroline Lange, die die Position ihrer Mutter Edda Schürenkrämer übernommen hat.

Nachfragen an Charlotte Lorenz unter der Nummer 0173-5110977