Clankriminalität bleibt auch in Mönchengladbach eine Herausforderung für die Polizei

„Wir begrüßen das offensive Vorgehen des Innenministers gegen kriminelle Clans und die neue Null-Toleranz-Strategie der Landesregierung“, betonen die beiden Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Jochen Klenner und Frank Boss.

Mönchengladbach – Das Landeskriminalamt (LKA) hat jetzt erstmals ein Lagebild zur Clan-Kriminalität veröffentlicht: „Wir dürfen vor diesem Problem nicht die Augen verschließen. Deshalb ist es gut, dass die Situation klar benannt wird und dann die Sicherheitsbehörden entsprechend handeln“, meint der Landtagsabgeordnete Frank Boss, Mitglied im Innenausschuss des Landtags.

In Mönchengladbach gab es laut Lagebild des LKA bislang 70 Tatverdächtige, deren Taten der Clankriminalität zugerechnet wurden. Sie werden für knapp 200 Straftaten in den Jahren 2016 und 2018 verantwortlich gemacht. (2016: 58, 2017: 66, 2018: 45).

Landtagsabgeordneter Klenner: „Der Druck auf die Clans muss unverändert hoch bleiben.“ Der Innenminister ist sich der großen Herausforderung bei der weiteren Bekämpfung der Clankriminalität bewusst. „Die rot-grüne Landesregierung hat jahrelang weggeschaut. Die Folgen spüren wir heute und müssen dringlichst deutlich machen, dass das Gewaltmonopol beim Staat liegt und eine Parallelgesellschaft nicht geduldet wird“, so der Innenpolitiker Frank Boss am Rande der Sitzung am 16. Mai des Innenausschusses.

Ein Kommentar

  1. Guten Tag,
    tut mir leid wenn ich das so sagen muss, aber das wird alles nichts bringen. Es wurde zu lange weggeschaut. Mitlerweile haben die Clans überall ihre Kontakte, selbst bei der Polizei und in der Politik. Wir können nur noch abwarten bis die mehr Einfluss und Macht haben als der deutsche Staat.

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