Clara-Schumann-Gymnasium für Partnerarbeit mit der Ekonomska skola ausgezeichnet

Das Clara-Schumann-Gymnasium wurde für die Partnerarbeit mit der Ekonomska skola aus Pozega/Kroatien als Landessieger im 68. NRW-Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ ausgezeichnet.

Viersen-Dülken – Mit einem Landessiegertitel wurde der Schüler Julian Schündeln, der Klasse 10, des Clara-Schumann-Gymnasiums prämiert, welcher von seiner Lehrerin Andrea Vogt betreut wurde. Über eine Auszeichnung freute sich ebenfalls ihre Partnerschule aus Pozega/Kroatien. Als Auszeichnung für die Wettbewerbsarbeit – Kunst: „Surrealistisch unterwegs“ erhielten die Preisträger für ihre Projektarbeit einen Geldpreis in Höhe von je dreihundert Euro.

Es freut sich der Landessieger Julian Schündeln. Foto: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Zum 68. Mal sind im internationalen Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ 50 Landessiegerinnen und Landessieger aus Nordrhein-Westfalen sowie aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb wird jährlich vom Land Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, sich künstlerisch oder in Form eines Textes mit den Lebensweisen der Menschen in Ost- bzw. Westeuropa auseinanderzusetzen, um einander so besser kennenzulernen und das Miteinander in Europa zu stärken. Unter dem diesjährigen Motto „Traumhaftes Europa“ haben länderübergreifend in der aktuellen Auflage des Wettbewerbs insgesamt 3.400 Schülerinnen und Schüler Projektbeiträge eingereicht.

Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem Erfolg: „Trotz einer weltweiten Pandemie haben die Jugendlichen engagiert unsere Projekteinladung angenommen und ihre Visionen in über 1.400 Beiträgen umgesetzt. Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und aller Schulformen haben sich auf kreative Art und Weise auf den Weg von Westen nach Osten und von Osten nach Westen gemacht, dabei die eigene Heimat wieder oder neu entdeckt und waren offen für die Begegnungen, die eine solche Reise immer mit sich bringt.“
Besonders erfreut zeigte sich der Parlamentarische Staatssekretär Kaiser über die drei ausgezeichneten Partnerarbeiten, die gemeinsam von Schulen aus Nordrhein-Westfalen mit Schulen aus Kroatien, Polen, Rumänien und Serbien erstellt wurden: „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern zeugt von außergewöhnlichem Engagement, das eine besondere Wertschätzung verdient.“

Im Jahr 2022 steht der Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ unter dem Motto „Spürbar Europa“. Die Einladung zur Wettbewerbsteilnahme richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler ab der Grundschule in Nordrhein-Westfalen sowie an deutschsprachige Schulen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. (opm/paz)