Corneliusstraße: Weniger Parkplätze und mehr Abgase

Im Vorfeld der Neugestaltung Alter Markt in Dülken war in den vergangenen Wochen die Bushaltestelle auf die Corneliusstraße verlegt worden. Die Bauarbeiten sind mittlerweile fast abgeschlossen, der jahrelange Kampf der Betroffenen verlief ins Leere.

Foto: privat

Viersen-Dülken – Die nun höhere Bordsteinkante, die den barrierefreien Ein- und Ausstieg erleichtert und die auf dem Alten Markt nicht möglich gewesen wäre, war der Grund für die Verlagerung der Bushaltestelle an die Corneliusstraße. Bereits im Vorfeld hatten Anwohner und Eigentümer versucht den neuen Standort zu verhindern, unter anderem mit dem Vorschlag die neue Bushaltestelle mehr Richtung Volksbankparkplatz verlegen zu lassen. Auf der freieren Fläche hätte nach ihrer Meinung nicht nur mehr Platz zur Verfügung gestanden, auch das erhöhte Abgasaufkommen hätte keinen Anwohner gestört. Nun ist die Bushaltestelle fertig und der Ärger geht weiter.

„Die Abgase der wartenden Busse ziehen bis in unser Wohnzimmer“, so ein Anwohner, der sich an unsere Redaktion gewandt hat und in unmittelbarer Nähe der neuen Bushaltestelle von den Umbauarbeiten betroffen ist. „Der Geruch ist mittlerweile auch bei geschlossenem Fenster wahrzunehmen. Dass die Stadt diesen gesundheitsschädlichen Zustand über die Bitten und Hinweise der Dülkener Anwohner zugelassen hat, kann ich nicht verstehen.“ Hinzu käme, dass durch die neue Bushaltestelle Parkplätze weggefallen sind. „Von den bisher sechs bis sieben Plätzen sind nur noch zwei Parkplätze übrig geblieben und dass, obwohl es sowieso einen Parkplatzmangel gibt.“ Er fühlt sich von der Stadt Viersen sprichwörtlich im Regen stehen gelassen, will weiter die Öffentlichkeit über die ihn untragbare Situation informieren, und zeigt kopfschüttelnd auf das erst halbfertige Wartehäuschen, dem bisher noch die Überdachung fehlt und auch Wartende im Regen stehen lässt. (cs)