Corona-Sonderzahlung sollte auch Beamte erreichen – Landrat Dr. Coenen unterstützt Initiative

Der Kreis Viersen unterstützt eine Forderung der kommunalen Spitzenverbände des Landes Nordrhein-Westfalen, auch Beamtinnen und Beamte mit einer Corona-Sonderzahlung für ihren Einsatz zu belohnen.

Kreis Viersen – Der Städtetag NRW, der Landkreistag NRW sowie der Städte- und Gemeindebund NRW wenden sich mit der Bitte an die Landesregierung, zumindest diesen Punkt aus dem neuen Tarifvertrag für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen auch auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen. Üblicherweise orientieren sich deren finanzielle Leistungen an den Tarifabschlüssen der Beschäftigten des Landes (TV-L).

„Insbesondere in der Corona-Pandemie haben alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Strang gezogen – völlig egal, ob verbeamtet oder angestellt“, betont Landrat Dr. Andreas Coenen. „Gemeinsam bewältigen wir die neuen Aufgaben, die die aktuelle Lage mit sich bringt, und stellen dafür zum Teil das Tagesgeschäft zurück und leisten Überstunden. Dass dafür ein Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Sonderzahlung erhalten soll, ein anderer aber nicht, ist nicht zu vermitteln. Ich hoffe, dass das Land zeitnah eine Regelung zugunsten der Beamtinnen und Beamten findet.“

Daneben sprechen sich die kommunalen Spitzenverbände des Landes dafür aus, auch andere Punkte aus der Tarifeinigung mit den Angestellten im öffentlichen Dienst für die Beamtinnen und Beamten zu übernehmen – etwa Fahrkostenzuschüsse für den Öffentlichen Personennahverkehr oder Zuschüsse beim Erwerb von Fahrrädern und E-Bikes, so genannten „Jobrädern“. „In diesen Punkten haben wir uns als Kreis Viersen ohnehin im Rahmen unserer Klimastrategie bereits positioniert. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und der dringend erforderlichen Verkehrswende. Daher wäre es ein wichtiges Signal, wenn das Land hier verbindliche Regelungen fände“, so Landrat Dr. Coenen.