Coronavirus-Impfverordnung geändert – Impf-Priorisierung ab 7. Juni aufgehoben

Ab dem 7. Juni wird bundesweit die Priorisierung für eine Corona-Impfung aufgehoben. Das Bundeskabinett hat die dementsprechend geänderte Impf-Verordnung zur Kenntnis genommen. Außerdem steigen dann auch die Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfkampagne ein.

Deutschland/Corona – Inzwischen sind bereits etwa 70 Prozent der impfbereiten Erwachsenen in Deutschland gegen das Coronavorus geimpft – darauf hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach der Kabinettsitzung am Mittwoch hingewiesen. Man habe beim Impfen „enorm an Geschwindigkeit gewinnen können“. Um die Dynamik des Impfgeschehens zu halten, gehe man nun mit der Aufhebung der Priorisierung den nächsten Schritt. Darauf hatten sich Bund und Länder zuvor verständigt.

Ab dem 7. Juni steht die Corona-Impfung jedem, der dies möchte, offen – in Arztpraxen, bei Betriebsärztinnen und -ärzten sowie in Impfzentren. Trotzdem ist Geduld bei der Vereinbarung von Impfterminen gefragt: Es wird noch dauern, ehe alle, die eine Impfung bekommen möchten, auch eine Impfung erhalten. Für Menschen, die aufgrund der bisherigen Priorisierungsregeln bereits einen Impftermin haben, besteht der Anspruch auf Impfung aber unverändert fort.

Das Kabinett nahm die entsprechend geänderte Impf-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums am Mittwoch zur Kenntnis. Auch wenn damit die Priorisierung aufgehoben wird, ist es den Ländern möglich, diese in Impfzentren aufrechtzuerhalten oder Impfangebote für bestimmte Gruppen zu machen, zum Beispiel für Kinder und Jugendliche.

Außerdem neu: Ab dem 7. Juni kann nun auch in Betrieben und bei niedergelassenen Privatärztinnen und -ärzten gegen das Coronavirus geimpft werden. Betriebsärztinnen und -ärzte erhalten in der ersten Woche 700.000 Dosen des Biontech-Impfstoffs, so Bundesgesundheitsminister Spahn. (opm/Bundesregierung)

2 Kommentare

  1. Um es mit Humor zu nehmen:

    Es gab einmal ein Land, da erzählten die politischen Führer über das Fernsehen, wieviel tolle Dinge es zu kaufen gibt.
    Ebenso erzählten sie den Bürgern, wie gesund doch Bananen sind.

    Doch, als die Bürger in die Läden gingen, um die schönen Dinge und die gesunden Bananen zu kaufen, waren die Regale leer…..

    Es gibt ein Land, da erzählen die politischen Bürger, wie sinnvoll es ist, sich gegen ein böses Virus impfen zu lassen und dass jetzt alle die Möglichkeit haben, dies zu tun.
    Doch als die Bürger zu den Impfzentren gingen, um sich impfen zu lassen, waren diese geschlossen….

  2. Opi Du weist ja genau Bescheid, Märchenerzähler können nur aus der Regierung kommen, denn können braucht man nicht viel und Sie haben nur zu Überlegen, wie schaffe ich die nächste Wahl im die begehrte Rente zu bekommen die der kleine Zahlt! Verantwortung nur fremde Gutachten sonst nix. Ade alte Regierung.

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