Bauverein Dülken vollendet Wohnquartier am Ostgraben

Mit einem symbolischen „Ersten Spatenstich“ hat der Gemeinnützige Bauverein Dülken in der vergangenen Woche das Startsignal für sein nächstes Bauprojekt gegeben. Auf seinem Gelände am Ostgraben vollendet die Genossenschaft mit dem Bau von acht weiteren Mietwohnungen ihr Wohnquartier im Zentrum von Dülken.

Viersen-Dülken – „Mit dem jetzt gestarteten Neubau fügen wir den letzten Mosaikstein zu unserem großen Wohnquartier am Ostgraben hinzu“, erklärt Vorstandsvorsitzender Bernd Ivangs. Zusammen mit den neuen Wohnungen besteht das komplette Ensemble dann aus insgesamt 85 Wohneinheiten mit einer gesamten Wohnfläche von mehr als 5.000 Quadratmetern, die der Bauverein seit 2012 hier errichtet.

Zum Spaten griffen beim offiziellen Baubeginn der Vorstandsvorsitzende Bernd Ivangs, seine beiden Vorstandskollegen Michael Lambertz und Christoph Sartingen, Aufsichtsratsvorsitzende Simone Gartz, sowie Architekt Thomas Lennartz (Ingenieurbüro Schmitz) und Bauunternehmer Tobias Hören. „Ich freue mich sehr, dass der Bauverein Dülken in seinem angestammten Stadtteil so aktiv seine Rolle als großer Anbieter von bezahlbarem Wohnraum wahrnimmt“, so die Aufsichtsratsvorsitzende und Ortsbürgermeisterin Simone Gartz.

In dem Neubau entstehen acht Wohnungen, die über zwei bis drei Zimmer verfügen und zwischen 48 und 68 Quadratmeter groß sind. Die
neugeschaffene Wohnfläche beträgt rund 481 Quadratmeter. Das gesamte Objekt zeichnet sich durch eine klimafreundliche Gebäudeinfrastruktur aus. So setzt der Bauverein erstmalig bei einem Bauprojekt auf eine Infrarotheiztechnik. Eine Photovoltaikanlage wird die individuelle Stromversorgung spürbar unterstützen. Die Wohnungen im Erdgeschoss sind zudem barrierefrei.

Der Bauverein Dülken investiert insgesamt 1,8 Millionen Euro in den Neubau. Alle Wohnungen sind öffentlich gefördert. Damit erreicht die Wohnungsbaugenossenschaft in ihrem Quartier am Ostgraben eine Förderquote von 56 Prozent, gemessen an der gesamten Wohnfläche.
„Wir werden mit diesem Neubau der Tradition und Verantwortung als lokale Wohnungsbaugenossenschaft gerecht“, erläutert Vorstandsmitglied Christoph Sartingen. Sein Vorstandskollege Michael Lambertz ergänzt: „Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auf dem technisch neuesten Stand ist dabei unser Anspruch.“

Auch der aktuelle Neubau wird geplant und begleitet von der Schmitz Ingenieurgesellschaft aus Dülken. Die Erdarbeiten übernimmt die Baggerei Mewissen aus Schwalmtal, den Rohbau erstellt die Bauunternehmung Tobias Hören aus Dülken. „Wir bauen nach Möglichkeiten mit lokalen und regionalen Firmen, weil wir die heimische Bauwirtschaft fördern möchten“, erklärt Bernd Ivangs. Bezugsfertig sollen die neuen Wohnungen im Frühjahr 2027 sein.

Mehr als 700 Mitglieder gehören der vor 127 Jahren gegründeten Genossenschaft an. Neben den Neubautätigkeiten investiert der Bauverein Dülken weiterhin in den ungefähr 600 Wohneinheiten umfassenden Bestand. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der aktiven Gestaltung der Energietransformation. (opm)

Foto: Gemeinnütziger Bauverein Dülken