Deckensicherheit in Viersener Schulen: Austausch und Stabilisierung in den Sommerferien

Der Absturz einer Abhangdecke in einem Unterrichtsraum in Mönchengladbach wurde von der Stadt Viersen zum Anlass für die Untersuchung von Rasterdecken in allen Schulgebäuden genommen. Betroffen sind in Viersen direkt mehrere Schulen.

Viersen – Die Hausmeister wurden aufgefordert, sämtliche Unterrichtsräume zu prüfen und mitzuteilen, ob sich vergleichbare Decken zu denen in Mönchengladbach finden. Diese Decken wurden statisch begutachtet.

Im Altbau der Hauptschule Süchteln sind insgesamt 15 Räume betroffen. Die dort eingebauten Abhangdecken wurden unter einer Drahtputzdecken, einer sogenannten Rabitzdecke, befestigt. Sie wurden jetzt kurzfristig entfernt. Im Laufe der Sommerferien werden die neuen Rasterdecken sowie eine neue Beleuchtung eingebaut. Abschließend werden alle Räumlichkeiten mit einem Renovierungsanstrich versehen.

An anderen Schulen werden Decken durch Lattenkonstruktionen gegen „Herabfallen“ gesichert. Es handelt sich dabei um Decken, die anders aufgebaut sind als die in Mönchengladbach, bzw. an der Hauptschule Süchteln. Gearbeitet wird derzeit in 50 Klassenräumen der Realschule An der Josefskirche, in 17 Klassenräumen und zwei Fluren in der Martinschule Süchteln sowie in vier Räumen der Gemeinschaftsgrundschule Dammstraße.

Noch in den Sommerferien werden außerdem Lattenkonstruktionen in 57 Klassenräumen im Clara-Schumann-Gymnasium angebracht. Ein Kellerraum der Anne-Frank-Gesamtschule im Rahser erhält eine neue Abhangdecke, die vorhandene Decke ist nicht zu sanieren. Zudem müssen die Decken von weiteren 13 Räumen des Clara-Schumann-Gymnasiums entfernt und durch neue Mineralfaser-Rasterdecken erneuert werden. Hier wird ebenfalls eine Beleuchtung montiert. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 250.000 Euro.

Foto: Stadt Viersen