denkt@g – Wettbewerb 2020

Günter Krings ruft zur Teilnahme am Jugendwettbewerb gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auf

Mönchengladbach – Die Konrad-Adenauer-Stiftung ruft erneut Jugendliche im Alter von 16 bis 22 Jahren zur Teilnahme am Jugendwettbewerb „denkt@g 2020“ auf. Der Mönchengladbacher Abgeordnete Dr. Günter Krings befürwortet das Anliegen dieses Wettbewerbs: „Angesichts des immer stärker werdenden Antisemitismus, dessen schrecklicher Höhepunkt zuletzt der Anschlag auf die Synagoge in Halle war, ist es umso wichtiger, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten und das Nachdenken über die daraus erwachsende Verantwortung anzuregen.“

Seit 2000 nimmt die Konrad-Adenauer-Stiftung alle zwei Jahre den 27. Januar, den Holocaust-Gedenktag, zum Anlass, um einen Internetwettbewerb für junge Erwachsene auszuschreiben. „Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz ist oft darüber gesprochen worden, dass die Zeitzeugen weniger werden und es zunehmend an uns liegt, das Gedenken an diese grausame Zeit aufrecht zu erhalten“, betont Krings und fügt hinzu: „Der Kampf gegen Antisemitismus darf nicht verstummen.“

Die Neuauflage des denkt@g-Wettbewerbs findet unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert statt. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 22 Jahren sind aufgerufen, sich in unterschiedlicher Form, in Texten, Recherchearbeiten, Interviews und anderen Projekten mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust, aber auch mit aktuellen Fragen zu Antisemitismus, Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Die Beiträge gilt es dann kreativ und mediengerecht in Form von Webseiten aufzubereiten.

„Zu meiner Freude hat beim Denktag-Wettbewerb 2018/2019 die Klassenstufe Q2 des Mönchengladbacher Gymnasiums Odenkirchen einen wohlverdienten vierten Platz errungen“, erinnert sich Krings. „Ich war überrascht von der Anzahl, Qualität und thematischen Bandbreite der Beiträge und würde mich freuen, wenn auch dieses Mal wieder Mönchengladbacher bei der Preisverleihung im Januar 2021 prämiert werden.“

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2020. – Hier weitere Informationen klick