Der gedruckte Abfallkalender wird jetzt von zahlreichen digitalen Alternativen abgelöst

Rund 11.000 Kilogramm Papier sind jedes Jahr im Dezember an die Haushalte in Mönchengladbach verteilt worden. Jedes Mal war nach der Verteilung festzustellen, dass etliche Abfallkalender direkt im Altpapier gelandet sind.

GEM-Presseinformation: Abfallkalender wird der Umwelt zuliebe papierlos – Text/Foto: GEM

Mönchengladbach – Die GEM schafft nun der Umwelt zuliebe die Druckvariante des Abfallkalenders in Mönchengladbach ab. GEM-Geschäftsführerin Gabriele Teufel betont: „Wir machen das aus zwei Gründen. Zum einen leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, weil wertvolle Ressourcen wie Energie, Papier, Wasser eingespart statt teilweise verschwendet und zugleich CO2-Emissionen verringert werden. Zum anderen soll dem veränderten Bedarf entsprochen werden, dass immer Menschen das Internet nutzen statt Druckprodukte.“

Es gibt zahlreiche Alternativen

Alle Termine können im Internet unter www.mags.de abgerufen werden. Der Online-Abfuhrkalender kann nach Eingabe der Adresse mit den jeweils individuellen Terminen heruntergeladen werden – auf nur zwei Seiten. Bei einem beidseitigen Druck wird so nur ein Blatt Papier verbraucht. Wird der Online-Abfuhrkalender als ICS-Datei heruntergeladen, lässt er sich sowohl in einen Outlook-Kalender als auch in Sprachassistenten importieren. Alle Informationen zur richtigen Mülltrennung, das Abfall A-Z, Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe sowie die Termine des Schadstoffmobils finden Interessierte ebenfalls online unter www.mags.de.

Ganz einfach geht es seit Jahren auch mit der kostenfreien mags-App, die bereits viele Mönchengladbacher nutzen. Hier können sie sich den individuellen Abfuhrkalender auch für mehrere Adressen anlegen. Erinnerungen für die Abfuhr von Restmüll, Bio- und Papierabfällen sowie der Gelben Tonnen sind ebenso möglich wie die Erinnerungen an Sonderabfuhren von Grünabfällen, Elektrokleingeräten und Weihnachtsbäumen.

Die Erinnerungen kommen per Push-Mitteilung auf dem Mobilgerät zu dem vom Nutzenden gewählten Zeitpunkt an. Über diese Funktion hinaus können in der App auch nächstgelegene Standorte (Wertstoffhöfe mit Öffnungszeiten, Container, Schadstoffmobil) aufgerufen und angezeigt werden. Ein weiteres beliebtes Angebot ist der mags-Melder, mit dem etwa wilder Müll, Schlaglöcher oder Verschmutzungen im Stadtgebiet gemeldet werden können. Die App ist unter dem Stichwort „mags-App“ in allen App-Stores kostenfrei verfügbar.

4 Kommentare

  1. „Die GEM schafft nun der UMWELT zuliebe die Druckvariante des Abfallkalenders in Mönchengladbach ab!“
    Der Umwelt zuliebe?
    Vielleicht nicht auch ein wenig der Kosten wegen?
    Und Ja es soll tatsächlich Mitbürger geben die nicht über ein
    Smartphone oder einen Internetanschluss verfügen!
    Wie gelangt die Information der Müllabholung an diese Menschen?

  2. Eine große Minderheit meist alte Leute die Deutschland aufgebaut haben, sind plötzlich ein nix. Arme Firma. Oder ist das gewollt?

    1. Nun ja, für den Feldhamster werden notwendige Bauvorhaben ad acta gelegt.
      Für die „Alten“, die oft das Internet meiden, gibt es keine Rücksichtnahme.
      😢 traurig.

  3. Ressourcen schonen ist immer eine gute Sache. Aber da auch die Internetnutzung CO2 Emissionen verursacht und davon abgesehen längst nicht jeder Mensch online unterwegs ist, hätte die Möglichkeit, bei Bedarf eine Papierversion zu bestellen, sicher nicht geschadet. Oder ist mir diese Option entgangen?

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