Der Kommunalwahlkampf rückt näher: Wolfgang Genenger will Bürgermeister werden

Zu ihrem traditionellen Sommerfest hatte die CDU Viersen am gestrigen Abend nach Dornbusch eingeladen. Kommunale Themen, gemeinsames Zusammenkommen und der erste Bewerber um den Bürgermeisterkandidatenplatz bei der CDU standen im Vordergrund.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen – Umgeben von Tannenbäumen und mitten im Grünen auf dem Gelände des Garten- und Landschaftsbaus Weyers in Dornbusch feierte die CDU Viersen am gestrigen Abend ihr traditionelles Sommerfest. Der Einladung waren zahlreiche Gäste gefolgt – Mitglieder und Interessierte „ohne Parteibuch“, die gerne die Möglichkeit für ein Gespräch mit den Ratsmitgliedern der CDU bis spät in die Nacht nutzten.

Der warme Sommerwind nahm dabei nicht nur wichtige kommunale Themen ein Stück mit sich über die Baumwipfel, er begleitete ebenfalls den positiven Beifall, den der Süchtelner Ortsbürgermeister Wolfgang Genenger erhielt, als er seinen Namen, unterstützt von der Parteispitze, in den Ring der Bürgermeisterkandidaten warf. Damit ist der erste Name der CDU-Kandidaten für die kommende Kommunalwahl öffentlich. Wer die CDU letztendlich repräsentieren wird, entscheiden demokratisch die Mitglieder in einer Wahlveranstaltung auf dem Parteitag zum Ende des Jahres, bis dahin haben ebenfalls weitere Kandiaten die Möglichkeit sich vorzustellen.

Die ersten Glückwünsche für die Kandidatur überbrachte CDU-Vorsitzender Sebastian Achten. Foto: Rheinischer Spiegel

Wolfgang Genenger selbst ist mit ganzem Herzen Viersener, daran ließ er bei seiner Vorstellung keinen Zweifel. Bereits seit vielen Jahren ist er in der Politik aktiv, gilt als geselliger Mensch im Brauchtum, aber ebenfalls als jemand, der Probleme in den Ausschüssen anspricht und mit Ausdauer für die Zukunft der Gesamtstadt eintritt. Seit Anfang des Jahres ist Genenger Ortsbürgermeister in Süchteln und seine to-do-Liste für den grünen Stadtteil ist lang. Die Maßnahmen des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes (Insek) stehen bei dem Vorsitzenden des Bauausschusses ebenso auf der Agenda wie die fehlende Brücke am Friedhof, die Erweiterung des Kulturangebotes der Stadt, das Parkchaos an den Sportwochenenden auf den Süchtelner Höhen oder die Entschärfung dunkler Ecken (darunter der Park an der Johannes-Kepler-Schule) – nur wenige Punkte die er anpacken will.

Beruflich für die Bau- und Liegenschaften der katholischen Kirchengemeinde St. Remigius Viersen verantwortlich, will sich Genenger für die Gesamtstadt und ihre vier Stadtteile einsetzen, sammelte als Ratsmitglied über viele Jahre hinweg Kenntnisse in allen Bereichen und bringt vielfältige Lösungsideen mit.

Foto: Rheinischer Spiegel

Privat ist Wolfgang Genenger glücklich verheirateter Ehemann, stolzer Familienvater, Tierliebhaber, Fußball- und Brauchtumsfreund. Der Festausschuss Süchtelner Karneval, die Roahser Jonges ebenso wie die St. Notburga Schützenbruderschaft oder die St. Sebastianus-Bruderschaft Süchteln-Sittard, die St. Maria Empfängnis-Bruderschaft Süchteln-Vorst sowie der ASV-Süchteln sind nur wenige Beispiele für seine Aktivitäten. Nah an den Menschen möchte Wolfgang Genenger sein und das nicht nur bei einem eventuellen Wahlkampf – wenn sich die CDU-Mitglieder für Genenger entscheiden.

Bis dahin wird es dem Bürgermeisterkandidaten in Wartestellung sicherlich nicht langweilig werden, bereits dieses Wochenende ist für die Schützen im Rahser reserviert. Bei den Sappeuren der St. Notburga Bruderschaft hatte der stellv. Bezirksschützenmeister und Ehrenpräsident der St. Notburga Bruderschaft Wolfgang Genenger den Vogel mit dem 90. Schuss heruntergeholt, welcher ihm die Königswürde bei den Sappeuren sicherte. Es ist das letzte Schützen- und Heimatfest in Alt-Viersen für diese Saison und die Bruderschaft lädt herzlich noch bis Dienstag ins Rahser ein. (dt)