Der moderne Staat ist digital. Mit Sicherheit

Die Unternehmensnachfolge bedeutet insbesondere für mittelständische Betriebe eine entscheidende Weichenstellung, gilt es doch den Fortbestand des Unternehmens und damit auch die Arbeitsplätze zu sichern.

v.li.: Ralf Kremer (CDU Giesenkirchen), Dr. Günter Krings, Jonas M. Hübner (Geschäftsführender Gesellschafter ITZ Rhein/Maas GmbH) und Henry Ferl (CDU Giesenkirchen) – Text/Foto: CDU-MG

Mönchengladbach – Der Mönchengladbach Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) konnte auf seiner traditionellen Sommertour mit der ITZ Rhein/Maas GmbH in Giesenkirchen ein Beispiel gelungener Unternehmensnachfolge in Augenschein nehmen: Als Geschäftsführender Gesellschafter leitet der 21jährige Jonas M. Hübner seit dem 1. Januar 2021 das Unternehmen. Neben dem klassischen Geschäftsfeld Druck/Kopie begleitet die ITZ Rhein/Maas GmbH als Systemhaus ihre mehr als 650 Kunden im Prozess der Digitalisierung sowie bei Cloud-Themen. Jonas M. Hübner begrüßte den Abgeordneten gemeinsam mit den Giesenkirchener Ratsherren Ralf Kremer und Henry Ferl an der Erftstraße.

Schon zu Schulzeiten hatte Jonas M. Hübner das Ziel, unternehmerisch tätig zu werden. Nach dem Abitur 2017 begann er ein ausbildungsintegriertes, duales Studium der Betriebswirtschaftslehre, in deren Rahmen auch der Kontakt zu seinem Unternehmen zustande kam: „Den ersten Kontakt zum Unternehmen ITZ erhielt ich in meinem Schülerpraktikum,“ so Hübner, „und für ein derartiges zukunftsorientiertes Unternehmen möchte ich einmal die Verantwortung übernehmen“, so seine Vision damals.

Nach dem Eintritt ins Unternehmen ergab sich die Gelegenheit dazu alsbald, weil die Inhaber die Firma in jüngere Hände legen wollten. Bis zur Übernahme war es jedoch noch ein weiter Weg. Die Organisation der Unternehmensnachfolge bot jedoch schon einen Vorgeschmack, mit welchen Ausmaßen an Bürokratie auch ein junger Unternehmer konfrontiert ist. Exemplarisch präsentierte Hübner einen vom finanziellen Volumen eher überschaubaren Förderantrag, für den sage und schreibe 60 Seiten Formulare ausgefüllt werden mussten.

Günter Krings zeigte sich beeindruckt von der erfolgreichen Unternehmensnachfolge bei der ITZ Rhein/Maas GmbH: „Ich finde den Mut bemerkenswert, mit dem sich Jonas M. Hübner dieser unternehmerischen Herausforderung stellt. Es ist schon außergewöhnlich, wenn man mit 21 Jahren in seinem Unternehmen 22 Mitarbeiter beschäftigt.“ Zudem sei es vorbildlich, unterstreicht Krings, dass sich die ITZ Rhein/Maas GmbH auch bei der Berufsausbildung ihrer Verantwortung stellt. Nicht zuletzt aufgrund des Geschäftsfeldes handelt es sich mit einem Durchschnittsalter von 32 Jahren um ein ausgesprochen junges Unternehmen.

Die Digitalisierung, die vorrangig zum Geschäftsmodell des Unternehmens zählt, sowie das Thema IT-Sicherheit standen im Zentrum des Austauschs zwischen Hübner und Krings. Als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern ist Günter Krings federführend beim Onlinezugangsgesetz, mit dem die 600 wichtigsten Verwaltungsleistungen bequem von zu Hause aus mit dem Internet erledigt werden können.

Gerne nimmt der Abgeordnete die Erfahrungen aus der Praxis hier in Mönchengladbach mit nach Berlin: „Die Digitalisierung ist unverzichtbar auf dem Weg zu einem modernen Staat. Aber wir gehen diesen Weg mit Sicherheit. Als CDU dulden wir keine rechtsfreien Räume – weder online, noch offline. Staatliche Behörden brauchen daher in der digitalen Welt die gleichen Befugnisse, die Sie auch in der ‚realen‘ Welt haben.“

Ein Kommentar

  1. Digitalisierung hin und Digitalisierung her, So wie Vorteile aber auch Nachteile haben Digitalisierungen.
    Vom Seelischen bis zur Erpressung, von Betrug bis zum Raub, von Nervosität und Nervenkrankheit. Sogar der Leistungsdruck wird immer größer mit vielen Problemen. Kinder in der Schule sind oft schon Fertig und ziehen sich zurück. Digitalisierung und die neue Technik verbirgt das der Mensch Gläsern wird und die Daten werden Teils verkauft, die viele Negative dem Menschen zukommen lassen.
    Dann jeder Handwerker bekommt währen den Arbeiten Anrufe oder auf Tablet Nachrichten und Anfragen und diese Zeit muss Bezahlt werden.
    Was ist außer die Schnelligkeit sonst gut daran? Wer heute im Auto Telefoniert oder Simst ist nicht in.
    Viele haben deswegen Unfälle, durch Arbeiten mit der Digitalen Welt im Fahrzeug was fast unumgänglich ist. Manche haben 3 bis 5 Rechner verschiedener Art im Fahrzeug und bedienen es im Fahren, ist das gewollt. Kinder hat man früher draußen gesehen, und heute nur noch innen oder mit einem Digitalem Gerät.
    Die Wissenschaft hat Studien gebracht wo daraus zu erkennen ist, das diese Kinder die Abwehrstoffe fehlen, durch das neue Verhalten der Digitalisierung.
    Also Vor- und Nachteile was sich in Jahren erst feststellen lässt.

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