Der „Viersen-Gutschein“ startet

Der „Viersen-Gutschein“ ist gestartet. Ab sofort können Viersener Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg die lokale Wirtschaft unterstützen. Mehr als 60 Betriebe aus Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie nehmen schon teil.

Viersen – Die Idee zu der Initiative hatten die städtische Wirtschaftsförderung und der Werbering Viersen aktiv. Sie organisieren das Projekt gemeinsam.

Und so geht es: Kundinnen und Kunden kaufen online oder in einer Ausgabestelle einen „Viersen-Gutschein“ und laden ihn mit einem beliebigen Betrag auf. Anschließend ist der Gutschein drei Jahre lang gültig. Er kann vollständig oder in Teilbeträgen im teilnehmenden Einzelhandel, in der Gastronomie und bei Dienstleistenden eingelöst werden. Die Einnahmen kommen unmittelbar den Betrieben zugute. Sie erhalten am Ende des Monats den eingelösten Gutschein-Betrag. Unter www.viersen-einkaufen.de findet sich eine Übersicht über alle Stellen, die bei der Initiative mitmachen.

Der „Viersen-Gutschein“ kann online unter www.viersen-einkaufen.de gekauft und selbst verwendet oder als PDF direkt per E-Mail, via SMS oder WhatsApp verschenkt werden. Alternativ gibt es den „Viersen-Gutschein“ im praktischen Scheckkarten-Format bei verschiedenen Ausgabestellen. In Viersen sind das Blumeninsel Eichstädt, Hauptstraße 61, und Doetsch, Buchhandlung im Kaiser-Eck, Rathausgasse 3. Süchtelner Verkaufsstellen für den Gutschein sind mann-o-mann, Hochstraße 41, und La Cucina, Hochstraße 11. In Dülken gibt es die Guthabenkarte bei Kosmetik Hippel, Blauensteinstraße 4. Gleich drei Anlaufstellen bietet die Volksbank Viersen. Sie verkauft den Viersen-Gutschein in Dülken (Neumarkt 6“6a), Süchteln (Tönisvorster Straße 11) und Viersen (Theodor-Heuss-Platz 1).

Interessierte Gewerbetreibende können sich kostenlos unter www.viersen-einkaufen.de/zum-stadtgutschein/ registrieren und am Angebot Viersen-Gutschein teilnehmen. (opm)

Foto: Stadt Viersen

3 Kommentare

  1. Im Grundsatz eine sicherlich gut gemeinte Idee. Meiner Meinung nach unzweckmässig, denn sie spült jetzt ein bisschen Geld in die Kassen, doch wenn die Gutscheine eingelöst werden, fehlt der liquide Umsatz.
    Besser wären „Rabattkarten“ in der Art der Bahncard. Fester Kaufpreis = 1 Jahr lang fester Rabatt, so würde auch beim Einlösen Geld fließen.

  2. Tja, und genau hier liegt der Fehler in der mangelhaften Werbekommunikation der Stadt. Nicht der Kauf des Gutscheins bringt den Händlern vor Ort was, sondern erst das Einlösen bringt das Geld zum Händler. Beim Kauf des Gutscheins landet das Geld erst einmal auf dem Konto der Plattformbetreiber, in diesem Fall die Firma Zmyle. Der Händler vor Ort bekommt erst dann das Geld, wenn jemand den Gutschein bei ihm einlöst. Unsere Stadt vermittelt aber den Eindruck, dass der Kauf alleine schon den örtlichen Handel unterstützt.

    1. Genau so habe ich das verstanden. Anders wäre ein jetziger Kauf ja sinnlos.
      Nach ihrer Darstellung, die ich nicht anzweifle, kommen die Erlöse aus dem GS-Verkauf erst ab Wiederöffnung des Handels den beteiligten Einzelhändler zugute.
      Das hilft dem Einzelhandel in der jetzigen Situation überhaupt nicht. Wozu jetzt einen Gutschein kaufen, wenn ich ab Öffnung eh wieder einkaufen gehe?
      Diejenigen, die jetzt einen Gutschein kaufen würden, möchten jetzt helfen und nicht nach Corona.
      Mein Vorschlag würde jetzt und nach Corona helfen.

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