Deutsche Waldjugend Viersen bot einen Markt der Möglichkeiten auf den Süchtelner Höhen

Mit einem Markt der Möglichkeiten stellte am vergangenen Wochenende die Deutsche Waldjugend Viersen ihre Arbeit vor. Kinder aus Viersen, Dülken, Süchteln und Nettetal sind hier aktiv für die Natur und den Wald um sie herum, lernen die heimischen Pflanzen und Tiere sowie die Lebenszusammenhänge in der freien Natur kennen.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen-Süchteln – Die hiesige Gruppe wurde bereits 1981 von Erik Martin gegründet und besteht mittlerweile aus Mitgliedern im Alter von 8 bis über 70 Jahren. Seit 2002 werden die Gruppenstunden in dem selbstgebauten Horsthaus durchgeführt, welches unübersehbar in der Nähe des Parkplatzes auf den Süchtelner Höhen gelegen ist.

Rund zwei Jahre Bauzeit wurden benötigt für das Haus, welches achteckig gestaltet an eine Kohte erinnert. Hier werden die Treffen und Veranstaltungen der Deutschen Waldjugend durchgeführt, dem ältesten Naturschutz-Jugendverband in Deutschland, der 1957 gegründet wurde und bundesweit mit rund 400 Ortsgruppen vertreten ist.

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz

Workshops, Handgemachtes und viel Interessantes standen im Vordergrund am vergangenen Sonntag auf den Süchtelner Höhen beim Markt der Möglichkeiten auf den Süchtelner Höhen. Hier hat nicht nur der Viersener Ortsverein seine Heimat gefunden, ebenfalls die Landesjugend hat hier Wurzeln geschlagen. Kinder aus Viersen, Dülken, Süchteln und Nettetal sind hier aktiv für die Natur und den Wald um sie herum, lernen die heimischen Pflanzen und Tiere sowie die Lebenszusammenhänge in der freien Natur kennen. Das hierdurch entwickelte Verantwortungsbewusstsein für Natur und Landschaft bildet die Grundlage für eine spätere wirkungsvolle Mitarbeit im Natur- und Umweltschutz sowie der Landschaftspflege.

Neben der biologischen wird zudem der musischen Arbeit eine große Bedeutung beigemessen, die bei Fahrten, Wanderungen und Jugendlagern mit Liedern und Musik einfließt. Zu einem solchen Jugendlager wird in 2020 beim Landestreffen der Waldjugend auf dem Hohen Busch eingeladen, bei dem mehr als 4.000 Teilnehmer erwartet werden. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel/Rita Stertz