Die Boore rockten bei „Tusch im Busch“

Mit der Kölner Mundart-Band kehrte am vergangenen Wochenende ein wenig Normalität in der Region ein. Direkt vier Konzerte absolvierten die Musiker, den Abschluss feierten sie am Hohen Busch in Viersen.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Viersen – „Manche wohren Jungfrau, andere wohren Prinz, doch mer wohren immer Boore und dat schon als Pänz“ … su oder su, die Boore fanden am Wochenende genau den passenden Ton und begeisterten mit drei Konzerten in Mönchengladbach und einem Termin in Viersen. „Tusch im Busch“ hatte eingeladen und die fünf Jungs im 22. Band-Jahr zum Hohen Busch geholt, wo unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen an vorgegebenen Tischen in kleinen Gruppen bis in den Abend hinein gefeiert werden konnte.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Eine Band, die vor allen Dingen im Karneval bekannt ist, aber längst auch auf anderen Bühnen überzeugt hat und die auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. 1998, damals noch mit dem Namen „De Boore“, gegründet, gelang ihnen 2003 der Durchbruch mit dem Hit „Rut sin de Ruse“ über den Karneval heraus. Es folgten Auftritte auf Mallorca, den Cannstatter Wasen, sowie regelmäßige Auftritte im WDR. Dass sie auch nach mehr als zwei Jahrzehnten begeistern, bewiesen sie bei „Tusch im Busch“, wo bei bestem Sommerwetter die Gäste der Musik lauschten und die Abwechslung genossen. (ea)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming