Die Dülkener Autorin Felizitas Montforts lädt zum Gruseln ein

Mit „Jouline Johnson – Ein verfluchtes Erbe“ legt die 37-jährige Dülkenerin ihren ersten Fantasy-Roman für junge Erwachsene vor und entführt die Leser zu geheimnisvollen Spukorten im Stadtgebiet.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen-Dülken – Pünktlich zur Leipziger Buchmesse hatte die Dülkener Autorin Felizitas Montforts ihren ersten Fantasy-Roman für junge Erwachsene fertiggestellt. Für sie ein neues Genre, denn bisher ist sie durch ihre Kinderbücher bekannt geworden. Nicht nur an lauen Sommerabenden entführt die Autorin mit ihrem aktuellen Werk nun zu den spannendsten Ecken in der Region.

„Jouline Johnson – Ein verfluchtes Erbe“ ist aus einer Teamarbeit mit ihrer Lektorin entstanden und wird Leser ab 16 Jahren mit einem tödlichen Geheimnis fesseln, während das Leben der 24-jährigen Jouline Johnson komplett aus den Fugen gerät. Mit einem Geschmack von Blut auf der Zunge ist eine leichte Verbindung zur Vampirjägerin Buffy zu finden. Monforts ist selbst bekennender Buffy-Fan und so haben in ihrem neusten Werk die Irmgardis-Kapelle und die Friedhöfe in Dülken sowie Süchteln ihren Platz gefunden.

Urban Fantasy (Niederrhein Fantasy)
Jouline Johnson – Ein verfluchtes Erbe
Felizitas Montforts, Tagträumer Verlag
280 Seiten, ISBN: 978-3-946843-75-7, ab 16 Jahre, eBook (3,99 Euro) und Taschenbuch (12,90 Euro)

Rund zehn Jahre lang lagen bereits die ersten 150 Seiten ihres Fantasy-Romans in einer Schublade und warteten. Auf der Buchmesse in Leipzig traf sie auf eine passende Verlegerin und so begann die Dülkenerin vor anderthalb Jahren mit der Überarbeitung ihres ersten Entwurfs. Stolze 280 Seiten umfasst nun die Story, der ein weiteres, eigenständiges Werk folgen soll. Die Vorstellung auf der Leipziger Buchmesse musste aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Aktuell schreibt die 37-Jährige allerdings bereits am zweiten Teil und die nächste Buchmesse wird sicherlich eine neue Chance zur Präsentation bieten.

Das Genre wechseln will die Dülkenerin nicht, denn ihre Kinderbücher rund um Hexe „Lulea“ haben bereits eine stattliche Fangemeinde. Gerade während der Corona-Pandemie fällt das Schreiben jedoch nicht immer leicht, denn ihre siebenjährigen Zwillinge lassen während der Heimschulzeit wenig Raum für Ruhe. Übrigens war die Autorin nur knapp zwei Jahre älter als ihr Nachwuchs, als sie mit dem Schreiben von Kurzgeschichten begann. 2009 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch, mittlerweile sind ihre Werke auf vier Erzählungen angewachsen. An Ideen mangelt es ihr nicht, weshalb sich die Fans auch in Zukunft auf spannende und magische Geschichten freuen dürfen. (cs)

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse hatte die Dülkener Autorin Felizitas Montforts ihren ersten Fantasy-Roman für junge Erwachsene fertiggestellt. Für sie ein neues Genre, denn bisher ist sie durch ihre Kinderbücher bekannt geworden. Foto: privat