Die Lage in Kanew ist dramatisch

„Ein Kanewer in Viersen hilft,“ so Valerij Eske. „Er bringt eine kleine Ladung mit seinem PKW an die ukrainische Grenze, von dort werden das Heizgerät, der kleine Generator und die beiden Großzelte umgeladen und nach Kanew gebracht.“

Viersen-Dülken/Kanew – Der Verein der ‚Freunde von Kanew‘ steht in ständigem Kontakt mit dem Kanewer Bürgermeister Renkas. „Er hat uns dringend um Hilfe gebeten. In der zweiten Dezemberwoche werden wir einen weiteren Großtransport nach Kanew schicken“, so Vorsitzender Paul Schrömbges. Die Lage in Kanew sei dramatisch. Rund 10 Stunden am Tag falle der Strom aus, es friere anhaltend. In Kanew sind rd. 4.000 ukrainische Flüchtlinge untergebracht, „in Privatwohnungen, Schulen und Kindergärten.“ Dringend benötigt werde alles, was gegen die Kälte hilft. „Wir bitten dringend um Sach- und Geldspenden.“ Alles, was gespendet werde, gehe zu 100 % nach Kanew. „Wir müssen helfen, die Viersener Partnerstadt durch den Winter zu bringen.“ (opm)

Foto: Freunde von Kanew

Ein Kommentar

  1. Ich begrüße die Hilfe an Kanew, aber verabscheue das Abschlachten der Menschen. Gleiche ist das Gut zu zerstören was den Einwohnern gehört. Das ist kein Krieg, das ist eine Vernichtung eines Wahnsinnigen. Hier gibt es kein Mensch auf der Welt der Putin das Handwerk legt. Warum hat man Verbündete, die nur zuschauen? Warum gibt es kein Genie, was eine Lösung hervorruft. Waffenlieferungen ist das gleiche sich zu Beteiligen am Krieg. Macht ein Ende mit der Gewalt. Immer mehr Menschen auf der Welt fallen in Psyche und kommen aus dem Loch nicht raus. Wofür haben wir Politiker die uns gegen Unheil Beschützen sollen? Wofür haben wir eine NATO die viel Geld benötigt, aber keine Idee hat das zu Stoppen? Die Menschen verzweifeln auf der Welt, denn es vergeht kaum ein Tag ohne negativen Einwirkungen der Einwohner.

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