Die Rückkehr der Hamsterkäufe? Anbieter auf Nachfrage vorbereitet

Mit den steigenden #Corona-Neuinfektionen steigt in ganz Deutschland erneut die Nachfrage an bestimmten Produkten. Mehl, Nudeln und Toilettenpapier sind begehrt, die Anbieter haben sich auf die erhöhte Nachfrage bereits vorbereitet. #hamsterkäufe
Von RS-Redakteur Walter Henning

Corona – Tatsächlich lag gestern nur noch eine Toilettenpapierpackung in einem großen Supermarkt der Düsseldorfer Innenstadt. Die neue Lieferung sei bereits auf dem Weg, die Nachfrage gesichert. Mit den steigenden Corona-Neuinfektionen wächst bei einigen Discountern erneut die Nachfrage nach Mehl, Nudeln und Toilettenpapier, viele Einkäufer befürchten während einer erneuten Welle vor leeren Regalen stehen zu müssen.

Auf eine Nachfrage der „Wirtschaftswoche“ antworteten Aldi-Süd und Lidl, dass tatsächlich in einigen Regionen und Filialen vereinzelt eine leicht erhöhte Nachfrage an dem Hygienesortiment zu verzeichnen sei. Man habe sich allerdings auf eine solche Möglichkeit vorbereitet. Anders verhalte es sich bei Rewe, dm und Kaufland, die bisher keine Veränderung im Kaufverhalten ihrer Kunden feststellen konnten. dm habe zudem nach den Erfahrungen im Frühjahr die Warenprozesse angepasst.

Dennoch bitten erste Anbieter, darunter eine Wuppertaler Edeka-Filiale, ihre Kunden auf Hamsterkäufe zu verzichten, damit es nicht erneut zu Engpässen kommt. Im März waren zeitweise bestimmte Produkte ausverkauft und konnten nicht zeitnah nachgeliefert werden. Der Umsatz lag laut Marktforschern doppelt so hoch wie im gleichen Monat des Vorjahres.

Das Edeka-Team habe eine vermehrte Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln sowie Küchenrollen beobachtet, erklärte der Geschäftsführer gegenüber der Wuppertaler Rundschau. Ein Kaufverhalten, welches „egoistisch“ gegenüber den Kunden wäre, die ein „normales“ Kaufverhalten aufweisen. Ähnlich sehe es in anderen Geschäften aus, weshalb der Edeka-Markt aktuell nur eine Packung Toilettenpapier bestimmter Sorgen pro Haushalt verkauft. (wh)

Dennoch bitten erste Anbieter, darunter eine Wuppertaler Edeka-Filiale, ihre Kunden darum auf Hamsterkäufe zu verzichten, damit es nicht erneut zu Engpässen für andere Kunden kommt. Foto: Rheinischer Spiegel

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