Die Viersener FDP fordert die Einrichtung eines Integrationsausschusses

Die Viersener FDP beantragt für die kommende Wahlperiode in Viersen einen Integrationsausschuss statt eines Integrationsrats einzurichten. Durch die Umwandlung und die dadurch bewirkte engere Anbindung an die Beratungsfolge der städtischen Gremien erhofft sich die Fraktion eine Verbesserung der Arbeitsweise des in Viersen mit Integration befassten städtischen Gremiums. 

Viersen – Die Viersener FDP kritisiert die Arbeit des städtischen Integrationsrats und fordert Abhilfe. Frank a Campo, Sprecher der Viersener Freidemokraten für Integration, erläutert: „So wie der Integrationsrat der Stadt aufgestellt ist, kann er nicht vernünftig arbeiten. In den Sitzungen fehlen im Durchschnitt mehr als ein Drittel der Migrantenvertreter, und die aktiven Mitglieder können das Arbeitspensum nicht schaffen.“ Deshalb fordert die Viersener FDP die Einrichtung eines Integrationsausschusses, der den Integrationsrat ersetzt.

Auch von anderen Fraktionen hat a Campo erfahren, dass sie die Arbeit des Integrationsgremiums auf eine andere Grundlage stellen möchten. A Campo: „In einem Integrationsausschuss kann die Arbeit der Fraktionen auf mehr Schultern verteilt werden und insbesondere kommen auch engagierte Bürgerinnen und Bürger ohne Ratsmandat zum Zuge.“ Die Migrantenvertreter bleiben selbstverständlich eingebunden.
Auch nach Ansicht von Stefan Feiter, dem Fraktionsvorsitzenden der Viersener Freidemokraten, kann die Arbeit durch Einrichtung eines Integrationsausschusses nur gewinnen. „Weil ein Integrationsausschuss unmittelbar in die Beratungsfolge des Rates und der anderen Ausschüsse eingebunden ist, bekommen durch ihn die Integrationsthemen endlich das politische Gewicht, das ihnen zusteht.“