Diözesanbruderrat der Schützen im Bistum Aachen traf sich in Viersen

Erstmals nach fast zwei Jahren tagte der Diözesanbruderrat des BHDS Aachen, dem höchsten Gremium der im Bistum Aachen organisierten über 400 Schützenbruderschaften.

Viersen – Der lange Zeitraum seit dem letzten Spitzentreffen ist der Corona-Pandemie geschuldet, die eine Zusammenkunft der etwa 90 Delegierten aus 32 Bezirksverbänden bislang nicht zuließ. Und auch die jüngste Veranstaltung in Viersen stand noch unter dem Eindruck der Coronaschutzmaßnahmen: Als Tagungsort wurde anstelle eines üblichen Versammlungsraumes die Pfarrkirche St. Peter gewählt.

Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens und sein Team zeichnete in diesem Jahr vor Ort für die Organisation verantwortlich. Zunächst hieß er die Mitglieder des Diözesanvorstandes im neben der Kirche liegenden Josef-Lind-Haus willkommen, denn die Ratssitzung wird traditionell auch für ein Treffen des Leitungsgremiums genutzt.
Anschließend stießen bei einem Stehcafé die Vertreter der Bezirksverbände dazu – für viele altbekannte Teilnehmer, aber auch neue Delegierte ein freudiges Wiedersehen oder Kennenlernen. Gemeinsam mit dem Diözesanpräses Msg. Norbert Glasmacher feierten die versammelten Schützenschwestern und -brüder aus allen Regionen des Bistum Aachens danach einen Gottesdienst. Msg. Glasmacher nutzte für seine Predigt auch das Leitwort der Viersener Schützen: „Denn Gott hat uns nicht nur einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

Nach einer weiteren Netzwerkpause mit Kaffee und Kuchen eröffnete Diözesanbundesmeister Kurt Bongard die Diözesanversammlung. Sein Bericht und ebenso die Ausführungen der anderen Vorstandsmitglieder, etwa die von Diözesanschatzmeister Christoph Kammers oder Diözesanjungschützenmeister Bernd Servos machten deutlich, dass es trotz der Pandemie eine Vielzahl von Maßnahmen und Aktionen gab, die den Leitgedanken von Glaube, Sitte und Heimat trotz ausgefallener Schützen- und Heimatfeste oder zahlreicher Schießwettbewerbe über die schwierige Coronazeit lebendig hielt und erlebbar machte.
Und trotzdem: Die vergangenen Monate haben das Vereinsleben in den Bruderschaften und damit den Verband als Ganzes nachhaltig verändert. Damit umzugehen, das wird die Aufgabe für alle Verantwortlichen, ob vor Ort oder in den übergeordneten Gremien. (opm/paz)