Doppelplus für Viersener Schule – Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium überzeugt bei Qualitätsanalyse

Im vergangenen Schuljahr hat das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium die Qualitätsanalyse (QA) durchlaufen. Diese landesweite QA dient dazu, Schulen in ihrer Schul- und Unterrichtsentwicklung zu unterstützen und ihre Erkenntnisse als Planungsgrundlage bereitzustellen.

Viersen – Das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium hat den QA-Prozess, dessen Hauptbestandteil die Schulbesuchstage im Februar 2020 darstellten, durchlaufen. Die Arbeit der Viersener Schule wurde in sieben Bereichen mit einem Doppelplus bewertet. Der Definition der Bewertungskriterien zu Folge bedeutet dies: „Das Kriterium ist beispielhaft erfüllt. Die Qualität ist exzellent, die Ausführung ist beispielhaft und kann als Vorbild für andere genutzt werden.“

Besonders erfreulich ist, dass die mit Doppelplus bewerteten Bereiche ganz entscheidend für das Gelingen einer umfassenden, den Menschen in den Mittelpunkt rückenden Bildungs- und Erziehungsarbeit sind – so entscheidend, dass sie als „Magische Sieben“ hier aufgelistet sein sollen:
1. Die Schule fördert personale und soziale Kompetenzen.
2. Die Schule sorgt für ein verlässliches außerunterrichtliches Angebot.
3. Der Umgang miteinander ist von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt.
4. Die Schule nutzt die Vielfalt an der Schule bei der Gestaltung des Schullebens.
5. Die Schule fördert die Akzeptanz von Vielfalt und Unterschiedlichkeit.
6. In der Schule findet eine Auseinandersetzung von Werten und Normen statt.
7. Die Schulleitung sorgt dafür, dass die Ziele der Schule partizipativ entwickelt werden.

Die Beteiligten sind besonders stolz darauf, dass es sich hier um Bereiche handelt, die für eine gelingende Bildungs- und Erziehungsarbeit von besonderer, entscheidender Bedeutung sind. „Die Ausbildung personaler und sozialer Kompetenzen „macht“ den Menschen und liegt uns ebenso wie Respekt, gegenseitige Unterstützung und die Akzeptanz von Vielfalt in unserer Arbeit besonders am Herzen“, so Schulleiter Christoph Hopp. „Die Diagnose, dass dies bei uns besonders ausgeprägt ist, würde unseren Namenspatron unheimlich freuen. In sieben Bereichen eine Beurteilung zu erzielen, die es nach dem Selbstverständnis der QA im Grunde fast nie geben darf, ist ein ebenso herausragendes wie erfreuliches Ergebnis. Ich bin froh und stolz mit Blick auf alle, die dazu beigetragen haben.“

Ein Schwerpunkt am Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium ist die musikalische Bildung. Das Foto zeigt das Schulorchester in Zusammenarbeit mit dem Lehrerchor. Foto: Hopp