Drehleiterfahrzeug mit aktuellster Technik für den Löschzug Süchteln

Der Löschzug Süchteln der Feuerwehr Viersen hat eine Drehleiter mit modernster Technik erhalten. Das Fahrzeug ersetzt den bisher hier stationierten Wagen aus dem Jahr 2002. Nachdem die entsprechenden Schulungen stattfanden, ist die neue Drehleiter ab sofort im Einsatz.

Viersen-Sücheln – Bei der Feuerwehr Viersen ist die jetzt beim Löschzug Süchteln stationierte Drehleiter schon seit dem vergangenen Jahr. Sie war zunächst der hauptamtlichen Wache eingesetzt. Dort wiederum ist vor dem Jahreswechsel ein weiteres, nahezu baugleiches Fahrzeug eingetroffen.
Diese weitere Drehleiter war früher als geplant gekauft worden, um den Vorteil durch die vorübergehend gesenkte Mehrwertsteuer zu nutzen. Bei einem Gesamtpreis von 750.000 Euro bedeutet das eine Einsparung von fast
20.000 Euro.

Um die Möglichkeiten der neuen Drehleiter nutzen zu können, waren umfangreiche Schulungen erforderlich. Das gestaltete sich angesichts der Corona-Pandemie schwierig. Normale Übungen und Einweisungen in Gruppen sind aktuell bundesweit bei den Feuerwehren untersagt. Um dennoch genügend Wehrleute mit den Finessen und der Bedienung des Fahrzeugs vertraut zu machen, wurden zunächst mit Hilfe des Herstellers Multiplikatoren in Einzelschulungen ausgebildet.

Diese haben ihr Wissen dann in Kleinstgruppen mit höchstens drei Personen und unter Beachtung aller Hygiene- und Abstandsregeln weitergegeben. Über einen Zeitraum von gut sechs Wochen gelang es so, anderthalb Dutzend Süchtelner Wehrleute für den Einsatz der neuen Drehleiter auszubilden.

Die bisherige Süchtelner Drehleiter wurde verkauft. Insgesamt verfügt die Feuerwehr Viersen über drei Drehleiter-Fahrzeuge. Zwei Fahrzeuge aus dem Jahr 2020, die bei der Hauptwache und in Süchteln stehen, sowie ein 2009 in Dienst gestellter Wagen in Dülken. Drehleitern sind die teuersten regulären Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Ersatz und Neubeschaffung von Fahrzeugen der Feuerwehr Viersen erfolgen nach einem politisch beschlossenen Fahrzeugkonzept.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming