Dringend Hilfe gesucht: Notfelle Niederrhein e. V. kämpft mit Notsituation

Eine Virusinfektion bei den frisch gefangenen Jungtieren sorgt bei dem engagierten Tierschutzverein Notfelle Niederrhein e. V. aktuell für eine große Notsituation. Dringend werden Geld- und Sachspenden für die hilfebedürftigen Vierbeiner benötigt.

Viersen – Als die Notfelle Niederrhein e. V. vor ungefähr zwei Wochen gerade 10 Wochen alte Jungtiere aus Würfen in Nettetal aufnahmen, schien es den Kitten gut zu gehen. Ein erster Besuch beim Tierarzt bescheinigte bis auf eine Augenentzündung einen guten Zustand. Doch bereits nach einigen Tagen magerten die Tiere schnell ab, ein erstes Jungtier verstarb innerhalb weniger Stunden. Eine erneute Kontrolle brachte eine Virusinfektion ans Licht, die nun auch alle anderen fünfzehn Tiere bedroht. Dringend ist der Viersener Verein jetzt auf Spenden angewiesen, denn alle ungeimpften Tiere müssen nun behandelt werden. „Aktuell haben wir elf Flaschen mit dem Wirkstoff Interferon verbraucht“, so Nadine Ehms aus dem Vorstand der Notfelle Niederrhein e. V.. „Jede Flasche kostet 80 Euro und das ist nur der Einkaufspreis, dazu kommen Medikamente, Päppelpasten und Flüssigkeiten wie Nutribound, Reconvales Tonicum oder Calo Pet für die Tiere, die sich infiziert haben. Wo wir genau stehen bei den Kosten ist jetzt noch nicht abzusehen. Jetzt, wo die Kitten erste Anzeichen zeigen, heißt es schnell handeln und hoffen das die Tiere genug Kraft haben gegen den Virus zu kämpfen.“

Ob die Tiere diese Kraft haben, wird sind im Schnitt innerhalb der nächsten 5 -7 Tage zeigen. Dabei bauen und magern sie extrem ab, verlieren sehr viel Flüssigkeit, leiden unter starkem Erbrechen und Durchfall. Das Leben der noch recht jungen Kitten steht auf dem Spiel und die Pflegestelle muss nun rund um die Uhr die Tiere intensiv versorgen.

„Es muss alle zwei Stunden infundiert werden, manchmal auch stündlich“, so Ehms. „Die Medikamente müssen gespritzt werden und wenn sie nicht erbrechen, hoffen wir darauf, dass sie die Päppelnahrung in sich behalten. Wenn sie dann über den Berg sind und so langsam häppchenweise wieder an Nahrung gewöhnt werden, steht eine ganze Zeit lang nur Spezialkost und gekochtes Huhn auf dem Speiseplan, weil der Darm stark angegriffen ist.“

Zwei der neuen Kitten kämpfen mit dem Virus, ein kleiner Kater, bei dem es zunächst so aussah, dass er keine Kraft mehr haben würde, steht nun seit drei Tagen wieder. Es gibt Hoffnung, aber die Versorgung kostet so sehr, dass die Vereinskasse solche Notfälle nur schwer auffangen kann.
Alleine die Behandlung mit dem Wirkstoff schlägt mit 880 Euro (reine Einkaufspreis) zu buche, denn alle Katzen der Pflegestelle mussten versorgt werden. „Wir brauchen wirklich Hilfe!“, sagt Nadine Ehms. „Denn die Tiere auf den anderen Pflegestellen und die ganzen Streuner, die wir versorgen, müssen ja auch weiter ihr Futter bekommen und die Kastrationen müssen weitergehen.“

Hilfemöglichkeiten gibt es auf verschiedenen Wegen als Geld- oder Sachspende:

Notfelle Niederrhein e.V.
Sparkasse Krefeld
IBAN DE62 3205 0000 0000 2731 51
paypal: info@notfelle-niederrhein.de

Für Futterspenden können diese Links verwendet werden, dort ist bereits die Lieferadresse der Notfelle Niederrhein e. V. hinterlegt. Sollten Sie etwas direkt zu den Notfellen Niederrhein e. V. bringen oder woanders bestellen wollen, schreiben Sie den Verein gerne an.

Notfelle Niederrhein e.V. | c/o Nadine Ehms | 02162-3604447
Spendenkonto: Sparkasse Krefeld | IBAN: DE62 3205 0000 0000 2731 51 | BIC: SPKRDE33
www.notfelle-niederrhein.de 
www.facebook.com/notfelle.niederrhein

Foto: Notfelle Niederrhein e. V.