Dülken: Am Altweiberdonnerstag gilt – Wer sich nicht benimmt, fliegt vom Platz

Für den Altweiberdonnerstag, 20. Februar 2020, gelten im Dülkener Zentrum besondere Auflagen. Damit alle sicher und unbeschwert feiern können, überwachen das städtische Ordnungsamt, die Polizei, das Jugendamt sowie ein privater Sicherheitsdienst die Verbote und die Einhaltung des Jugendschutzes. Am Eingang zum Feierbereich werden Kontrollstellen aufgebaut.

Viersen-Dülken – Die Sicherheitsbehörden setzen klare Zeichen: Wer sich nicht an die Regeln hält, wird im Zuge einer Null-Toleranz-Regel ausgeschlossen. Es gilt: Wir ermöglichen friedliches Feiern. Wer sich nicht benimmt, fliegt vom Platz. Die Polizei hat für die gesamte Zeit des Straßenkarnevals das Motto „Kamelle statt Zelle“ ausgegeben. Ordnungsmaßnahmen werden konsequent durchgesetzt.

Das bewährte Glasverbot für den Dülkener Ortskern besteht auch 2020. Damit soll gewährleistet werden, dass Feiernde sich und andere nicht durch Scherben gefährden. Wie im Vorjahr dürfen Bollerwagen mit Musikanlagen nicht auf die Partymeile mitgebracht werden. Rund um den Alten Markt werden Sperrgitter aufgebaut. Sicherheitskräfte kontrollieren die Karnevalsgäste. Freien Durchgang gibt es nur nach einem prüfenden Blick durch die kontrollierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wer eine Tasche dabei hat, wird gebeten, den Inhalt zu zeigen. Selbstverständlich geschieht das auf freiwilliger Basis. Wer sich nicht kontrollieren lassen möchte, muss jedoch draußen bleiben. Wer dennoch versucht, durch die Sperren zu kommen, muss mit einem Platzverweis durch das Ordnungsamt oder die Polizei rechnen.

Die Polizei kommt hinzu, wenn bei den Kontrollen Gegenstände auffallen, die dem Waffengesetz unterliegen. Sollten den Sicherheitsmitarbeitern Verstöße gegen Jugendschutzvorschriften auffallen, wird das städtische Jugendamt informiert.

An den Eingängen zur glasfreien Zone stehen Müllbehältnisse bereit. Hier können mitgebrachte Gläser und Glasflaschen entsorgt werden. Außerdem werden Becher bereitgehalten, in die die Getränke aus Glasflaschen bei Bedarf umgefüllt werden können. Besser ist es allerdings, gar nicht erst Glas mitzubringen. Zwischen 10 und 19 Uhr dürfen Gläser und Glasflaschen im Dülkener Zentrum außerhalb geschlossener Räume nicht mitgenommen, benutzt oder verkauft werden. In der Verbotszone sind nur Papp- und Plastikbecher, Dosen und PET-Flaschen erlaubt.

Keinen Einlass gibt es für Trägerinnen und Träger sogenannter Anscheinswaffen. Das sind alle Gegenstände, die optisch den Anschein einer Bedrohung erwecken können. Ausgenommen sind nur deutlich erkennbare Karnevalsartikel. Dazu gehören beispielsweise bunte Wasserpistolen oder die Ausstattung von Kinder-Cowboys.

Zurückgewiesene Gegenstände werden an den Sperrstellen gelagert. Sie können dort abgeholt werden. Übrig Gebliebenes liegt am Freitag im Fundbüro an der Theodor-Frings-Allee 22 bereit. Bei der Abholung wird nicht überprüft, ob die Gegenstände tatsächlich der Person gehören, die sie mitnehmen will.