Dülken: Einbrecher scheitern an der Haustür – Polizei informiert über Schutzmöglichkeiten

Am Mittwochvormittag hat eine Hausbesitzerin auf der Hospitalstraße in Dülken eine Hebelmarke an ihrer Haustür feststellt. Offenbar hat man zwischen Sonntag und Mittwoch versucht, die Tür aufzuhebeln und so ins Innere zu gelangen.

Viersen-Dülken – Haustüren sind ein beliebtes Ziel von Einbrechern, weil diese oftmals nur unzureichend gesichert sind. Manchmal nur durch einen einzigen Schließriegel. Vor Einbau einer neuen Haustür bietet Ihre Polizeidienststelle gerne eine Beratung an und informiert über die aktuellen Marktangebote.

Es gibt aber einige Möglichkeiten, es ungebetenen Gästen auch im Nachhinein noch zu erschweren, ins Haus einzudringen. Für die Schließseite der Tür, auf der sich das Schloss befindet, ist eine Mehrpunktverriegelung empfehlenswert. Im Handel gibt es Zusatzschlösser mit Sperrbügeln, die auch von außen abschließbar sind und über eine Bandseitensicherung (Seite der Tür, die an der Zarge befestigt ist) verfügen. Als effektiv haben sich auch Zusatzriegel erwiesen, die quer vor der Tür liegen und die man ebenfalls von außen abschließen kann, sogenannte „Querriegelschlösser“.

Was jeder sonst noch zu seinem Schutz tun kann:

Haus- und Wohnungstüren auch bei kurzfristiger Abwesenheit verriegeln und konsequent vorhandene Sicherungen nutzen. Es genügt nicht, die Tür nur ins Schloss zu ziehen. Keine Schlüssel unter der Fußmatte, im Briefkasten oder in sonstigen „todsicheren“ Verstecken aufbewahren. An Schlüsseln, die bei Freunden oder Verwandten hinterlegt werden, keinen Hinweis auf die Adresse anbringen.

Übrigens – Ihre Polizei berät Sie in Pandemie Zeiten zusätzlich zu den Dienstzeiten jeden Donnerstag in der Zeit von 17:00 bis 19:00 Uhr telefonisch unter 02162-377-3135 in all Ihren Fragen zum Einbruchschutz. /YF (393/Polizei Viersen)

Foto: Pixabay

Ein Kommentar

  1. Was nützen die Empfehlungen der Polizei, der Polizeistaat hat Merkel abgeschafft, und nun sollen die Bürger selber sich schützen. Das ist doch nicht Ernst gemeint. Früher wenn die Polizei noch viel Streife machte und sie haben einen Kriminellen Festgenommen, dann wurde er nach nur einer kleinen Zeit wieder auf freien Fuß gesetzt. Das war selbst für die Polizei nicht normal.
    Wir dürfen uns nicht wehren, oder sich sichern mit etwas mit einer Gefährdung sein Grund zu versehen. Aber wir sollen uns im Haus ein Sicherheitstrakt Bauen wie im Knast.
    Man sollte die Strafen für Schwerkriminelle einfach härter Bestrafen und nicht ein Hotel bekommen.
    Früher gab es Wasser und Brot, heute Menüs was viele nicht mal haben. Darum möchte jeder wenn er absitzen muss nach Deutschland da ist Wohlstand pur. Hier liegt die Verantwortung.
    Der Leittragende ist immer der Geschädigte, er bekommt kein Menü.

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