Dülken: Fast 900 Impfungen am Sonntag – Sonderimpftag ein großer Erfolg

Keine Warteschlangen, schnelle Abläufe und fast 900 Impfungen: Der Sonderimpftag des Kreises Viersen für Tageseltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kitas, Grund- und Förderschulen war ein großer Erfolg.

Kreis Viersen/Dülken – Zum Start der Impfungen dieser Personengruppe hatten im Vorfeld die ersten 900 Menschen aus dem Kreisgebiet ihren Termin für die Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca vereinbaren können.
„Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir schnell und koordiniert so vielen Menschen ihre Impfung ermöglichen konnten. Alles hat hervorragend funktioniert“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Dies war ein guter Start für die Impfungen der pädagogischen Kräfte.“

Insgesamt 880 Tageseltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kitas, Grund- und Förderschulen hatten ihren Impftermin wahrgenommen. 20 angemeldete Personen waren ohne Absage nicht gekommen. Fünf bereits aufgezogene Impfdosen erhielten am Abend kurzfristig ebenfalls berechtigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreispolizei. Die verbliebenen – noch verschlossenen – Impfdosen werden kurzzeitig gelagert und ab heute im regulären Betrieb mit verimpft.

Keine drei Minuten vergingen am Sonntag im Durchschnitt von der Anmeldung bis zum Verlassen der Impfkabine. Sowohl vor dem Eingang wie im Wartebereich gab es keine Warteschlangen. „Der Sonderimpftag war auch ein guter Stresstest für unser Impfzentrum“, sagt Kreisbrandmeister Rainer Höckels, Leiter des Amts für Bevölkerungsschutz. Erstmalig waren alle sechs Impfstraßen zwölf Stunden lang ausgelastet. Ab dieser Woche (8. März) werden ebenfalls 800 Impfungen pro Tag an allen sieben Wochentagen in Dülken durchgeführt. Eingeladen sind alle aktuell impfberechtigten Personen zu ihrer Erst- und Zweitimpfung mit allen zugelassenen Impfstoffen.
Seit dem Start im Februar wurden nun mehr als 10.000 Menschen im Kreis Viersener Impfzentrum geimpft. Auch diese Schallmauer wurde am Sonntag durchbrochen. (opm)

Foto: Rheinischer Spiegel

Ein Kommentar

  1. „Eingeladen sind alle aktuell Impfberechtigten…“
    Obwohl, gem. Impfverordnung, diverse Faktoren ( so etwa Vorerkrankungen ) für eine Terminvergabe mit relevant sind, wird bei der Online-Terminbuchung lediglich das Alter erfragt.
    Laut Impfverordnung sollen auch bis zu 2 Direktkontakte ( z. Bsp. Ehepartner ), unabhängig von der „Gruppenzugehörigkeit“ mitgeimpft werden, ergo einen parallelen Impftermin erhalten.
    Bei der telef. Terminvergabe wird dies, wohl von unwissendem oder schlecht geschultem Personal, abgelehnt.

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