Dülken: Keine Musik mehr auf dem Alten Markt am Altweibernachmittag

In diesem Jahr wird es am Altweiberdonnerstag, 28. Februar 2019, nachmittags keine Musik mehr auf dem Alten Markt geben. Aus Gründen des Kinder- und Jugendschutzes hat sich der städtische Fachbereich Kinder, Jugend und Familie präventiv für diese Vorsichtsmaßnahme entschieden. In den vergangenen Jahren war es nach dem Ende der offiziellen Eröffnung des Straßenkarnevals immer wieder zu verschiedenen Zwischenfällen gekommen.

Viersen-Dülken – Minderjährige und junge Erwachsene gefährden sich und andere an diesem Tag vor allem durch übermäßigen Alkoholkonsum. Laute Musik von der Bühne wirkte dabei stimmungsfördernd und animierte so dazu, noch mehr Alkohol zu trinken.

Das städtische Jugendamt ist bis 20 Uhr vor Ort. Die Jugendschutzstelle wird an Altweiber wieder an der Kreuzherrenstraße gegenüber Hausnummer 13–15 in den Räumen der Pfarre St. Cornelius zu finden sein. Hier stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes sowie des Deutschen Roten Kreuzes und der Suchtberatungsstelle Kontakt-Rat-Hilfe bereit, um im Notfall helfen zu können. Hier finden auch Minderjährige eine vorübergehende Bleibe, die so stark alkoholisiert sind, dass das Jugendamt sie erst nach einem Gespräch mit den Erziehungsberechtigten in deren Obhut entlässt.

Auch das städtische Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr sind in der Dülkener Innenstadt präsent. Wenn Appelle und Angebote nicht ausreichen, werden die gesetzlichen Regelungen nachdrücklich umgesetzt. Die Sicherheitsbehörden weisen darauf hin, dass sie einen „Null-Toleranz-Einsatz“ planen. Jugendschutz ist allerdings nicht nur eine öffentliche Aufgabe, sondern beginnt schon zu Hause in der Familie. (Pressemeldung Stadt Viersen)

Foto: Rheinischer Spiegel/Olaf Josten

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