Dülken: Maandre bietet Café und Sport aus einer Hand

Maandre – Sport & Café
Ulmenstraße 26 | 41751 Viersen
Tel: 02162 8108547 | www.maandre.de

Öffnungszeiten
Café: Mo. bis Fr. 9:00 Uhr – 18:00 Uhr, Sa. 10:00 Uhr – 14:00 Uhr, So. 10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Sport: Mo. bis Fr. 9:00 Uhr – 20:00 Uhr
Beides hat auch an Feiertagen geöffnet.
Letztes Wochenende im Monat geschlossen.

Café | Sportstudio | Restaurantführer Viersen

Alle Angaben ohne Gewähr!


Auf dem Parkplatz an der Dülkener Ulmenstraße fällt der Blick auf einen unscheinbaren Hallenkomplex, noch wird hier gebaut. Hat der Gast jedoch erst die Türe geöffnet, bietet sich ihm ein fantastisches kleines Café und ein Fitnessbereich mit Wow-Effekt.

Viersen-Dülken – Der alte Industriecharme vermischt sich mit Omas Tassen und Tellern. Romantische bunte Fruchtkugeln in frühlingshaften Farben wirken auf den Tischen aus alten Kabelrollen, als ob sie schon immer zusammengehört hätten. Anfang März 2018 hat Malgorzata Brosch sich hier einen ganz besonderen Wunsch erfüllt. Ein Wunsch an dem sie ihre Gäste mit viel Freundlichkeit und dem ganz besonderen Flair teilhaben lässt. Maandre heißt Sportclub und Café in einer Verbindung und doch getrennt. Bis ganz nach oben in die Halle führt der Weg, wie gut, dass es auch einen Aufzug gibt. Man muss kein Mitglied des Sportclubs sein um das Café genießen zu können und so füllen sich an diesem Morgen schnell die Tische mit den ersten Gästen. Zum Klönen und Schnacken, zum Frühstücken und Genießen sind sie gekommen. Die bunte Osterdekoration wird bestaunt, während der mitgebrachte vierbeinige Begleiter sich über eine Wasserschüssel freut.

Foto: Rheinischer Spiegel

Auf der Karte frische Kuchen, hausgemachte Spezialitäten, leckere Salate. Aromatischer Kaffee, frischer Tee, Säfte und Smoothies. Mittags locken herzhafte Croissants belegt mit Speck, Schinken, Chorizo oder der Kuchen. Schon bei einem Blick läuft das Wasser im Mund zusammen. Gut die Hälfte der Kuchen backt Malgorzata Brosch selber, für die leckeren Sahnevariationen bedient sie sich eines Konditors.

Foto: Rheinischer Spiegel

„Ich wollte schon immer ein kleines Café haben“, lacht sie und ihre Augen leuchten. „Ich backe für mein Leben gern, kann mich hier verwirklichen und Menschen glücklich machen.“ Da es in Dülken nichts Ähnliches gab, ging sie auf die Suche nach passenden Räumen und sprach einen guten Freund an, der nun den Fitnessbereich koordiniert. Über ein Jahr lang haben die beiden an den Räumen gearbeitet, sie renoviert und mit viel Liebe zum Detail hergerichtet. Im Sommer folgt die fast märchenhaft wirkende Terrasse mit Blick auf die Dülkener Skyline. Hier können die Gäste entspannen, sich erholen und den Alltag ausklingen lassen.

Dafür ist es um zehn Uhr allerdings noch etwas früh, weshalb der Blick auf die Frühstücksmöglichkeiten fällt. Auch hier zeigt sich, die Inhaberin sucht für ihre Gäste das Ungewöhnliche, die geschmackliche Vielfalt. Einen polnischen Metzger hat sie sich dazu ausgesucht, die Marmelade stammt von einer kleinen Düsseldorfer Manufaktur. Ebenfalls das Brot schmeckt einfach anders und auch der Tee wird frisch aufgebrüht. Teebeutel, nein danke und so entfaltet sich der Geruch von Vanille und Holunder langsam in dem heißen Wasser.

Eine Ausweitung der Karte ist geplant, etwas, dass Malgorzata Brosch Schritt für Schritt angehen möchte und im Herbst sowie Winter wird sie mit Suppen überraschen.

Foto: Rheinischer Spiegel

Die ersten Mitglieder des Sportclubs sind angekommen, passieren das Café nur kurz, verschwinden dann in den einzelnen Umkleidekabinen. Auch im Sportbereich ist alles etwas anders. Es gibt keine Massenumkleidekabinen, maximal zehn Personen werden auf der Fläche betreut, maximal 250 Mitglieder werden angenommen. Das Kundenklientel von jung bis alt begrüßt die kleinen Gruppen. „Unsere Kunden wollen sich wohlfühlen und entfalten“, so der Maandre-Trainer. „Wir erreichen gemeinsam und im Einzeltraining unsere Ziele. Gehen individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen ein.“ Seit 27 ist er als Trainer aktiv, hat für bekannte Hochleistungssportler ebenso gearbeitet wie gemeinsam mit Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Mit seiner Erfahrung hat er den Bereich gestaltet. Equipment aus dem Footballbereich ohne Belastung der Wirbelsäule und kinetische Geräte ohne Drehachse stehen unter anderem zur Verfügung. „Wir arbeiten in die Tiefmuskulatur“, erklärt er. „Bereits vor einigen Jahren habe ich ein eigenes Trainingskonzept entwickelt. Dabei geht es um die muskuläre Bewegung ohne Muskelkater und einer Steigerung von Training zu Training.“ Bei nicht mehr als drei Mal die Woche programmiert er den Körper neu, sodass das Training über den ganzen Tag verteilt stattfindet.

Dass Kuchen und Sport hier direkte Nachbarn sind, das ist für ihn ein besonderes Zeichen. „Wir müssen auf nichts verzichten, wir müssen einfach unser Essverhalten anpassen. Kuchen essen und Sport treiben soll Spaß machen, schließlich leben wir nur ein Mal.“ (nb | Foto: Rheinischer Spiegel)   

Foto: Rheinischer Spiegel