Dülken: „Wir möchten etwas zurückgeben.“ – ACS Gebäudemanagement spendet FFP2-Masken

Über 2.000 Masken für Kinder und Erwachsene spendete das ACS Gebäudemanagement, die nun in Kooperation mit dem Rheinischen Spiegel an die Stellen weitergegeben werden, wo Hilfe gebraucht wird.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Viersen-Dülken – Mit dem Blick auf die altehrwürdige Narrenmühle haben Betriebsleiter Fitim Gashi und Projektleiter Ahmet Özcan sich mit der Dülkener Adresse ihres Unternehmens ACS Gebäudemanagement (www.acs-gm.de) angesiedelt. Längst haben sie in Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf und weiteren Städten einen Standort gefunden. Warum sie sich in Dülken Zuhause fühlen, klären beide mit einem Lächeln unter den Masken auf, schließlich haben sie seit ihrer Kindheit in Viersen und Dülken eine Heimat gefunden, auch, wenn Fitim Gashi mittlerweile mit seiner Familie in Süchteln wurzelt.

Seit Ende 2019 arbeiten sie gemeinsam, das Grundfundament der Firma ist jedoch bereits älter. Über zehn Jahre war Ahmet Özcan zuvor mit seinem Vater in dem Bereich der Industriereinigung tätig, hat zuletzt Unternehmen alleine geführt. Bereits nach einem Jahr haben sie expandiert, haben ihren Hauptsitz nach Düsseldorf verlegt, sind für nationale sowie internationale Kunden tätig und beschäftigen 185 Mitarbeiter.

V. l. Iris Kater (Inhaberin Rheinischer Spiegel), Ahmet Özcan (ACS Gebäudemanagement) und Fitim Gashi (ACS Gebäudemanagement). Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

„Wir haben mit der Industrie angefangen und haben unser Tätigkeitsgebiet dann ausgeweitet. Es gibt viele Städte und Kommunen die gerne alles aus einer Hand haben. So decken wir mittlerweile viele Gewerke ab und bieten ein vollständiges Gebäudemanagement an“, so Projektleiter Ahmet Özcan. „Aktuell arbeiten wir an einer Zusammenarbeit für eine Anti-Corona-Beschichtung, die auf Türklinken oder Lichtschaltern aufgetragen wird. Sie ist bereits getestet und patentiert, soll nach aktuellen Studien 24 Monate halten“, erklärt Betriebsleiter Fitim Gashi. „So haben Viren dann an diesen Kontaktflächen keine Chance mehr sich zu vermehren. Es ist ein weiterer Bereich den wir unserem umfangreichen Portfolio hinzufügen werden.“

Wichtig ist beiden erfolgreichen Unternehmern immer einen Teil an die Menschen zu geben, denen es nicht so gut geht. Bereits im Dezember spendeten sie an das Viersener Kinderhaus. Mit Blick auf den bald wieder beginnenden Unterricht in den Klassen und die wachsende Zahl von Familien, denen es nicht so gut geht, haben sie einen großen Posten medizinischer und FFP2-Masken aufgekauft, die nun in Kooperation mit dem Rheinischen Spiegel an die Stellen weitergegeben werden, wo Hilfe gebraucht wird. Insgesamt 2.060 Masken fließen in die Spendenaktion. „Wir möchten etwas zurückgeben. Gerade in der aktuellen Situation brauchen Menschen einander“, sagt Ahmet Özcan. (ea)