Dülkener St. Christophorus-Gelände wurde zum Abenteuerland

Seit 2009 ist die Einrichtung des Caritasverbandes für die Region Kempen-Viersen an der Dülkener Eintrachtstraße als integratives Familienzentrum NRW zertifiziert. Bei ihrem Sommerfest gab die Tageseinrichtung einen interessanten Einblick in ihre Arbeit und ebenfalls der frisch gegründete Förderverein präsentierte sich Eltern und Gästen.

Vorstandsmitglied Alexandra Randerath und Nicole Leven, pädagogische Mitarbeiterin des integrativen Familienzentrums St. Christophorus informieren über den neuen Förderverein.
Foto: Rheinischer Spiegel

Viersen-Dülken – In einer Gruppe im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut die integrative Tageseinrichtung des Familienzentrum St. Christophorus in Dülken Kinder zwischen zwei und sechs Jahren mit und ohne Behinderungen. Ein interdisziplinäres Team aus Fachkräften unterschiedlicher Berufsgruppen stellt die pädagogische und therapeutische Förderung der Kinder sicher.
Die Räumlichkeiten und das Außengelände werden als Bildungsbereiche in der teiloffenen Arbeit von allen Kindern gruppenübergreifend genutzt. Darüber hinaus steht je ein Therapieraum für die Logopädie und die Physiotherapie zur Verfügung.

Ein zukunftsweisendes Konzept, in das am gestrigen Samstag beim diesjährigen Sommerfest die Einrichtung nicht nur einen interessanten Blick zuließ, für Kinder, Eltern und Gäste wurde das Gelände zum Abenteuerland. Eine Muschel-Schatzsuche, Torwandschießen und Enten-Angeln boten ebenso reichlich Abwechslung wie das Wasserschießen, ein Schminktisch oder das Tippspiel. Wem es nicht zu warm war bei den hochsommerlichen Temperaturen, der schlug Purzelbäume, die für einen Weltrekordversuch gesammelt wurden, ließ sich von der Modenschau oder dem Stabpuppentheater „Der Regenbogenfisch“ begeistern.

Im Foyer des Kindergartens hatte zudem der gerade frisch gegründete Förderverein „Integratives Familienzentrum St. Christophorus“ einen Infostand aufgebaut und bot bereits die ersten Leckereien und genähte Lieblingsstücke an um die wichtige Arbeit des Kindergartens zu unterstützen. „Für die Marmelade und den Johannisbeersirup haben die Kinder die Früchte selber gepflückt“, so Vorstandsmitglied Alexandra Randerath. „Wir fördern die Kinder darin viel selber zu machen, aber natürlich sind auch unsere Kreativmuttis engagiert dabei.“ Mit einem Mindestbeitrag von 12 Euro im Jahr können Interessierte den Förderverein unterstützen, der übrigens auch auf dem Süchtelner Weihnachtsmarkt sein Angebot präsentieren wird. (cs)

Foto: Rheinischer Spiegel