E-Autos für den Grenzverkehr: Unternehmen können sich beteiligen

Seit zwei Jahren läuft das Pilotprojekt Share Euregio. Das Ziel: Ein zukunftsweisendes, rein elektrisches Car- und Bikesharing-System zu entwickeln und in der Grenzregion zu etablieren. 40 E-Autos und E-Bikes in beiden Ländern wurden bereits ausgeliefert.

Region – Jetzt stehen auf der deutschen Seite noch drei E-Autos zur Verfügung, für die sich interessierte Unternehmen bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Kreis Viersen melden können.
Bei den sauberen Elektro-Fahrzeugen handelt es sich um das Modell Renault Zoe. Es verfügt über eine Reichweite von 390 Kilometern. Ein Unternehmen, das sich beteiligt, erhält einen Ladepunkt für das Fahrzeug, der mit öffentlichen Geldern gefördert wird.

Für das Projekt haben sich der Kreis Viersen, die Städte Mönchengladbach, Roermond und Venlo gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Viersen und der Stadt Mönchengladbach, der NEW AG und weiteren niederländischen Partnern zusammengeschlossen. Außerdem begleitet die FH Aachen die Initiative mit einer wissenschaftlichen Studie.

Das Projekt ist rein elektrisch und folgt dem Grundsatz ‚Teilen statt Besitzen‘. Außerdem liefert es Impulse, um den Austausch zu den niederländischen Nachbarn zu intensivieren und die Grenze durchlässiger zu gestalten.
Informationen und Anmeldungen zum Car-Sharing-Projekt unter www.shareuregio.eu; Ansprechpartner bei der WFG ist Axel Schaefers (axel.schaefers@wfg-kreis-viersen.de, Telefon 02162 / 8179-114).
shareuregio: Die E-Mobilitätsinitiative ist ein Interreg-Projekt innerhalb der Euregio Rhein-Maas Nord und wird teilweise durch finanzielle Unterstützung der EU, der Provinz Limburg und dem Land NRW ermöglicht.

Foto: Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen mbH