Ein Hoffnungsleuchten zum Jahresende – Viersener Konfirmanden wurden zu Hoffnungsboten

Die silbernen Sterne mit dem Hashtag Hoffnungsleuchten glitzern an Türklinken, Laternenpfählen, Bushaltestellen & Co. Verteilt wurden sie von den Konfirmanden der Evangelischen Kreuzkirche Viersen, welche als Hoffnungsboten die Grüße in ganz Viersen unterwegs waren.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen – Das Licht ist eines der stärksten Symbole die Christen durch das Kirchenjahr begleiten und gerade die Hoffnung soll Kraft geben für das Kommende und für die aktuelle Situation, in welcher wir alle uns durch die Corona-Pandemie befinden. Bereits im Herbst hat die Nordkirche die Aktion #hoffnungsleuchten ins Leben gerufen, welche die Kraft dieses Symbols aufnimmt und die Botschaft von der Liebe Gottes, welche Christen auch in schweren Zeiten trägt, weitergibt.

Zahlreiche Aktionen sind mittlerweile in ganz Deutschland hierzu entstanden und aus dem „Ur-Stern“, der aus Pappelholz gefertigt wurde, erfreuten die verschiedenen Variationen die Finder. Am Gartenzaun, an der Bushaltestelle, an Brücken, im Krankenhaus, auf dem Friedhof, am Verkehrsschild – an jedem kleinen Ort kann ein Stern hängen als Zeichen der Verbundenheit.

Längst hat diese Idee auch Viersen erreicht und schenkt Menschen in ihrem Alltag kleine Begegnungen mit der Hoffnung. „Vor Ostern gab es die Aktion #hoffnunghamstern mit den bemalten Steinen und nun war die Frage nach einer Idee für die Weihnachtszeit“, erklärt Pfarrerin Kathinka Brunotte. „In Viersen habe ich die Konfirmanden zu Hoffnungsboten gemacht und sie haben über ganz Viersen diese kleinen Grüße gestreut. Nun leuchtet es an vielen Orten. Wer ein Leuchten findet, kann es mitnehmen. Für sich selber oder zum Weiterschenken.“ Durch den Hashtag #hoffnungsleuchten sind die Sterne zudem online zu finden. (cs)

Längst hat diese Idee auch Viersen erreicht und schenkt Menschen in ihrem Alltag kleine Begegnungen mit der Hoffnung. Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming