Ende Gelände: Aktivisten brechen zu Blockaden von Kohle- und Gasinfrastruktur auf

In den frühen Morgenstunden am heutigen Samstag und im weiteren Verlauf des Vormittags werden über 3.000 Aktivisten des Bündnisses Ende Gelände, darunter auch die Viersener Teilnehmer, zu Kraftwerken und Tagebauen im Rheinischen Kohlerevier aufbrechen. Mit zivilem Ungehorsam soll Kohle- und Gasinfrastruktur blockiert werden. #endegelände #klimastreik

Viersen/Rheinland – Das Aktionsbündnis Ende Gelände fordert damit den sofortigen Kohleausstieg und das Ende des fossilen Kapitalismus. Parallel zu den Blockadeaktionen ist eine Demonstration von Fridays for Future und „Alle Dörfer Bleiben!“ am Tagebau Garzweiler geplant.

Dazu Ronja Weil, Pressesprecherin von Ende Gelände: „Während sich die Klimakrise überschlägt, verschleppt die Bundesregierung den Kohleausstieg und schenkt den Kohlekonzernen Milliarden. Ein Kohleausstieg 2038 ist ein Klimaverbrechen und macht das Erreichen des Pariser Klimaziels unmöglich. Aus diesem Grund nehmen wir den Kohleausstieg heute selbst in die Hand.“

In den frühen Morgenstunden am heutigen Samstag und im weiteren Verlauf des Vormittags werden über 3.000 Aktivisten des Bündnisses Ende Gelände, darunter auch die Viersener Teilnehmer, zu Kraftwerken und Tagebauen im Rheinischen Kohlerevier aufbrechen. Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Quelle: Ende Gelände