Engagement für Gleichberechtigung: Stadt Viersen tritt Initiative „Klischee-frei“ bei

Die Stadt Viersen tritt der Initiative „Klischee-frei“ bei. Das hat der Ausschuss für Soziales und Gesundheit beschlossen. Die Initiative macht sich stark für die Berufswahl frei von Geschlechterklischees.

Viersen – Grundlage des Beschlusses war ein Antrag der Fraktion Für Vie. Der Antrag verweist darauf, dass die Stadt Viersen das Ziel der Initiative stütze. So setze sie eine geschlechtersensible Berufswahl um beim eigenen Ausbildungsangebot und bei der Beteiligung an zahlreichen weiteren Aktivitäten wie „Check In“ oder dem Girls Day/Boys Day. Mit dem Beitritt zu „Klischee-frei“ könne die Stadt ihr Engagement für Gleichberechtigung unterstreichen und andere Partner wie Schulen, Arbeitgeber, Unternehmen und Vereine für die Teilnahme werben. Darüber hinaus stärke der Beitritt das positive Image der Stadt.

Die Initiative ist ein Zusammenschluss aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung. Sie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Schirmherrschaft hat Elke Büdenbenner, Ehefrau des Bundespräsidenten, übernommen. Die Schirmherrin appelliert an alle, die junge Menschen bei der Berufswahl begleiten, sich der Initiative anzuschließen. Sie sagt: „Wir wollen Jugendliche ermuntern, gängige Rollenklischees kritisch zu hinterfragen.“ Der Beitritt zur Initiative „Klischee-frei“ geschieht durch eine Selbstverpflichtung. Unmittelbare Kosten entstehen dadurch nicht.