Englischer und deutscher Rock sorgte im Sparkassenpark für Ohrwurmfeeling

Mit direkt zwei Rockbands der Superlative konnten sich die Besucher beim Strandkorb Open Air auf einen unvergesslichen Abend freuen. Selig und Fury in the Slaughterhouse zündeten die Stimmung geradezu als farbenfrohes Feuerwerk.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Mönchengladbach – „When I’m dead and gone“, dann feiern wir garantiert weiter, denn was gibt es Schöneres als gemeinsam das Leben zu genießen. Selig und Fury in the Slaughterhouse eroberten am vergangenen Wochenende die Bühne im Gladbacher Sparkassenpark.

Bereits mit der deutschen Rockband selig stieg die Stimmung auf einen Siedepunkt, passend, schließlich kündigte der charismatische Sänger Jan Plewka bereits zu Beginn einen grandiosen Auftritt an, der mit „Ist es wichtig“ seinen Anfang nahm.

Fotos: Maris Rietrums/mr-pepper.jimdo.com

Das Strandkorb Open Air hatte besondere Highlights versprochen und hielt, worauf sich die Gäste gefreut hatten. Bereits kurz nach Start hielt es die meisten sowieso nicht mehr in den Strandkörben, tanzen und feiern gehörte an diesem Abend einfach dazu.

Mit „Wir werden uns wiedersehen“ übergab die vierköpfige Band Selig das begeisterte Publikum, leider begleitet von einem nicht unbedingt erfrischenden Regenschauer, an den mit Spannung erwarteten Headliner.

Fotos: Maris Rietrums/mr-pepper.jimdo.com

Fury in the Slaughterhouse tourt aktuell mit ihrer „Now or Never“-Tour durch Deutschland. Auf der Setliste zu Beginn „Letter to myself“ und auch „1995“, einer der Ohrwürmer des neuen Albums „Now“, durfte nicht fehlen.
Spätestens mit „Radio Orchid“, dem ersten Hit der Band von 1993, war klar, die Fangemeinde vergisst nicht.

Über zwei Stunden hinweg formte sich der Chor aus Hunderten von Stimmen immer wieder neu und spätestens zum umjubelten Abschluss mit „Won’t forget these days“ dürfte aus der einen oder anderen Nachtigall eher eine leicht krächzende Elster geworden sein. Ein Abend der Superlative, der Lust machte auf mehr positive und wohl gepflegte Erinnerungen. (ea)

Fotos: Maris Rietrums/mr-pepper.jimdo.com