Enten, Gänse und Katzen wohnen in Maltas „Entenhausen“ 

Bunte Holzhäuser mit einer skurrilen Beschriftung gehören eigentlich nicht zur allgemeinen Bebauung entlang der Hafenpromenade in Gzira/Sliema auf Malta. Doch hier in „Entenhausen“ (Duck Village) hat ein Einheimischer ein besonderes Heim für Enten, Kaninchen und Katzen mit Blick auf die großen Cityhotels und das pulsierende Nachtleben geschaffen.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Malta – Was ursprünglich als ein kleines Enten- und Hühnerhaus geplant war, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer ganz eigenen Attraktion entwickelt. Bunt angemalt reihen sich Haus an Haus entlang der Brücke bei einer Überquerung zu Manoel Island vom Hafen in Gzira/Sliema aus. Ein eigenes kleines und ehrenamtlich geführtes Dorf. Enten, Gänse, Hühner, Meerschweinchen, Kaninchen und Katzen, die sonst ein nicht so behütetes Leben führen würden, haben sich hier einquartiert.

Foto: Rheinischer Spiegel

Nebeneinander leben sie in Frieden und werden nicht nur durch den Erbauer versorgt. Auch die Einheimischen haben das fantasievolle, kunterbunte Dorf in ihr Herz geschlossen und neben Futter versorgen sie die zwei- und vierbeinigen Bewohner mit Stofftieren oder Spielzeug. Besucher sind gerne gesehen – natürlich besonders gerne, wenn sie einige Spendeneuros oder etwas Futter dabei haben, dass unproblematisch in dem nahe gelegenen Tiershop an der Promenade erhältlich ist. (nb)

Foto: Rheinischer Spiegel