Ermittlungen wegen Ohrfeige gegen Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Viersen

Eine „Watschn“ auf dem Oktoberfest gegen eine 31-jährige Frau durch den NRW-Landtagsabgeordneten Dietmar Brockes sorgt aktuell für Aufsehen. Der Politiker war mit Kabelbindern gefesselt abgeführt worden und will nun mit einer Gegenanzeige den Vorfall auflösen, der laut seiner Aussage auf einem Diebstahlversuch beruht.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Kreis Viersen – Bereits gestern berichtete als erstes Medium die „Bild“ von einem Vorfall auf dem Münchener Oktoberfest. Dort feierte der FDP-Landtagsabgeordnete Dietmar Brockes aus dem Kreis Viersen am Wochenende im Augustiner-Zelt, als laut aktuellen Informationen ein Pärchen versuchte sein auf dem Tisch liegendes Handy zu entwenden. Als der Politiker den Versuch vereitelte und mit seinem Handy zur Beweissicherung Fotos von dem Pärchen anfertigen wollte, kam es zu Handgreiflichkeiten, bei dem Brockes der 31-jährigen, beteiligten Frau eine Ohrfeige gab.

Der Vorfall sorgte für das Eingreifen der Polizei, die laut Nachfrage mit dem Dezernat K24 nun gegen den 51-Jährigen ermittelt. Die Wiesn-Security hatte den Politiker auf dem Oktoberfest mit Kabelbindern in Gewahrsam genommen und ihn eine halbe Stunde, bis zum Eintreffen der Polizei, festgehalten. Der Landtagsabgeordnete, der mittlerweile seit 22 Jahren für die FDP im Düsseldorfer Landtag sitzt, will nun eine Gegenanzeige stellen. (dt)

Foto: FDP/Dietmar Brockes

7 Kommentare

  1. Tut mir Leid wer eine Frau schlägt gehört nicht in die Politik sondern soll schnell verschwinden.
    Ditmar Brockes einer der die Jugend zeigt was er kann, Frauen schlagen, ist das Primitivste was es gibt.
    Wenn dieser Mann in der FDP sitzt weiß ich was FDP heißt: Feindlich Dumm und Primitiv, in diesem Fall.
    Hier müsste er sofort zurücktreten ansonsten kann jeder Frauen schlagen wenn es unsere Politiker vormachen.
    Charakter hat der FDP Mann nicht, und es ist Undenkbar ihm im Landtag noch zu Dulden.

    1. Bleiben Sie mal sachlich. Zwar gar nicht gut für ihn ,sich die Ohrfeige geleistet zu haben, aber Frauen haben auch keine Narrenfreiheit und die Dreistigkeit in seinem Beisein das Handy zu klauen.

      1. Sehe ich genau so. Wenn sich eine hysterische und/oder aggressive Straftäterin angriffslustig zeigt, würde es bei mir auch „klatschen“. Wenn Sie zudem dadurch noch verhindern will, dass man ihr das Diebesgut entreisst, kommt zum Diebstahl auch noch der Strafstand „räuberischer Diebstahl“ hinzu. Und außerdem hat Jedermann das Recht zur Festnahme – insbesondere dann, wenn er selbst Opfer einer Straftat geworden ist.
        Ich schlage also vor: Ausbildung in Rechtschreibung fortsetzen – und ein kleiner Kurs in Rechtskunde könnte auch nicht schaden.

      2. Zu Primitiv sich mit Ihnen zu Unterhalten. Ein FDP Mann ohne Charakter, und Sie unterstützen noch die Selbstjustiz. Sie wollen Frauen verachten . Hoffentlich werden Sie Angezeigt! Man kann die Jugend so toll mit solchen fatalen Äußerungen nur schlechtes suggerieren. Was sagt die FDP dazu?

      3. Korrekt! Nur weils eine Frau war, hat sie noch lange kein Recht.
        Niemand von uns war dabei und darf urteilen!!!

  2. Es ist die Rede von vorangegangenen Handgreiflichkeiten. Wenn jemand angegriffen wird, egal ob Mann oder Frau, darf er sich wehren, auch mit Ohrfeigen.

  3. Ich meine, wer sich an fremden Eigentum zu schaffen macht, in räubericher Absicht, muß mit Konsequenzen rechnen. Vielleicht hätte ich eine andere Möglichkeit gesucht aber letztendlich wahrscheinlich auch derjenigen Person eine gescheppert. In meinen Augen hat Herr Brockes nur EINEN unverzeihlichen Fehler gemacht. Bei so einer Menschenmenge Handy oder Geldbeutel oder Brille ect. öffentlich liegen zu lassen ist selber schuld. Früher wurde bei der Bundeswehr ein Kameraden-Diebstahl hart geandet. Allerdings der Bestohlene genauso wegen Verführung zum Diebstahl. Vielleicht sollte Herr Brockes mal darüber nachdenken. MfG H.W.J.

Kommentare sind geschlossen.