Fahrdienst zum Impfzentrum steht in den Startlöchern

Die Stiftung Theresienheim und die Freiwilligen-Zentrale Viersen starten mit ihrem freiwilligen Fahrdienst zum Impfzentrum Dülken für Ältere ab 80 Jahren. Mehr als dreißig Fahrwillige hatten sich gemeldet, zehn kommen nun zum Einsatz.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Viersen – Wer sich impfen lassen möchte und nach der aktuellen Verordnung auch darf steht häufig vor einem weiteren Problem: Der Anfahrt. Für viele der über 80-Jährigen ist der Weg zum Dülkener Impfzentrum beschwerlich und so hat dies häufig Einfluss auf den Impfwillen. Gemeinsam mit der Stiftung Theresienheim hatte die Freiwilligen-Zentrale Viersen (FZ) deshalb Fahrer für einen Fahrdienst gesucht. Der Fahrdienst kommt speziell den Seniorinnen und Senioren zu Gute, die nicht mit einem eigenen PKW oder mit einer anderen Mitfahrmöglichkeit durch Verwandte, Nachbarn oder Freunde nach Dülken kommen können und über eine geringe Rente verfügen.

Die Resonanz war positiver als erwartet, denn mehr als dreißig Interessierte hatten sich bei der FZ gemeldet. Anfang der Woche wurden nun die ersten fünf von zehn Fahrer in ihre freiwillige Aufgabe eingewiesen.
Der Kleinbus für den Transport stellt die Stiftung Theresienheim zur Verfügung, die den Bus zusätzlich mit speziellen Schutzmaßnahmen für Fahrer und Fahrgäste ausgestattet hat. Zudem steht für jeden Fahrer vor der Abfahrt ein Corona-Schnelltest an, weshalb die Fahrer immer eine halbe Stunde früher vor Ort sein müssen. Täglich können vier bis fünf Personen mit einer Begleitperson zum Impfzentrum gefahren werden. Dort dauert es nach der Impfung selbst nochmals 30 Minuten im Wartebereich bis die Senioren das Impfzentrum verlassen und wieder zurückgebracht werden. Senioren können sich hierzu bei der Freiwilligen-Zentrale Viersen unter der Telefonnummer 02162 103420 melden. (cs)

Täglich können vier bis fünf Personen mit einer Begleitperson zum Impfzentrum gefahren werden. Dort dauert es nach der Impfung selbst nochmals 30 Minuten im Wartebereich bis die Senioren das Impfzentrum verlassen und wieder zurückgebracht werden. Foto: Rheinischer Spiegel