Faktenchecks zur Corona-Schutzimpfung

Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen besteht ein großes Informationsbedürfnis. Leider sind auch viele Falschinformationen im Umlauf, die Menschen verunsichern und von der Impfung abhalten. Zuverlässige Informationen sind im Kampf gegen die Pandemie essentiell.

Corona/Deutschland – Das Bundesamt für Gesundheit hat zuverlässige Antworten auf Fragen zur Sicherheit des Impfstoffs, zur Impfung selbst sowie zur Impfstoffentwicklung und zu möglichen Nebenwirkungen zusammengestellt.

Die zentrale Informationsplattform des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Corona-Pandemie bündelt sämtliche Informationen über das Virus und ebenso zur Schutzimpfung. Auch über Falschmeldungen und Mythen klärt das BMG auf dieser Seite auf.
Aktuelle Desinformation und Falschbehauptungen stellt das Ministerium in den Sozialen Medien regelmäßig klar und widerlegt diese, etwa auf FacebookTwitter und TikTok.

Zuverlässige Informationen zu den einzelnen Impfstofftypen: mRNA- und Totimpfstoffe

Ein mRNA-Impfstoff kann nicht in die DNA des Menschen „eingebaut“ werden. Im Netz finden sich viele solcher Fehlvorstellungen zu den Impfstofftypen. Aktuell sind in der Europäischen Union und damit auch in Deutschland zwei mRNA-Impfstoffe, zwei Vektor-Impfstoffe und ein proteinbasierter Impfstoff zugelassen. Das Robert-Koch-Institut beantwortet unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten Fragen, u.a. auch zu den Impfstofftypen. Das Bundesgesundheitsministerium klärt zu den zugelassenen Impfstofftypen hier auf. Eine Übersicht der Impfstoffkandidaten bietet die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Nebenwirkungen der Schutzimpfung – was stimmt wirklich?

Aufgrund im Netz kursierender Falschinformationen wird hier und da die Sorge laut, die Corona-Schutzimpfung führe zur Unfruchtbarkeit oder erhöhe das Risiko einer Fehlgeburt. Bisherige Studien kommen zu dem Ergebnis, dass man dies ausschließen kann. Wenn Sie weitere Zweifel oder Ängste bezüglich eventueller Nebenwirkungen und direkter Impfreaktionen haben, sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder informieren Sie sich auf infektionsschutz.de, dem Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.  Fachinformationen erhalten Sie zudem auf der Seite des Paul-Ehrlich-Instituts. Das Institut ist die zentrale Stelle zur Erfassung von Nebenwirkungen und Impfreaktionen in Deutschland.

Hintergrundinformationen zum Zulassungs- und Prüfverfahren

Die Entwicklung eines Impfstoffs folgt einem Prozess, der von nationalen und europäischen Behörden, wie der Europäischen Arzneimittel-Agentur, streng kontrolliert wird. Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit eines Stoffes sind dabei stets zu gewährleisten und zwar vor Zulassung eines Impfstoffs. Informationen zur Impfstoffentwicklung finden Sie hier. Das Paul-Ehrlich-Institut ist in Deutschland unter anderem für die Zulassung von Impfstoffen verantwortlich. Für Fachleute hält das Institut ebenfalls umfangreiche wissenschaftliche Informationen zur Entwicklung und Zulassung der Impfstoffe bereit.

Informationen zu den Impfungen und zum Boostern

Eine Auffrischungsimpfung erhöht den Impfschutz wieder deutlich. Auch diesbezüglich gibt es viele falsche Informationen im Netz. Informieren Sie sich daher auf den Seiten des BMG, wann und für wen eine Booster-Impfung sinnvoll wird: Auffrischungsimpfung | Zusammen gegen Corona.  Informationen zur Impfung in Ihrer Region und zur Terminvergabe finden Sie auf der Seite www.116117.de. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat auf der Themenseite infektionsschutz.de ebenfalls Informationen zur Corona-Impfung zusammengestellt, u.a. auch in leichter Sprache. (opm/Bundesamt für Gesundheit)

Obwohl der Corona-Impfstoff schnell entwickelt und zugelassen wurde, ist er äußerst sorgfältig geprüft worden. Foto: Bundesministerium für Gesundheit