FDP will Badeseen statt Badeverbote

Der FDP-Landratskandidat Udo van Neer fordert von der Kreisverwaltung einen proaktiven Ansatz, um im Westkreis wieder Bademöglichkeiten im Freien zu schaffen.

Kreis Viersen – „Die Untere Landschaftsbehörde sollte auf die Gemeinden Brüggen, Niederkrüchten, Nettetal und Schwalmtal zugehen und gemeinsam nach Bademöglichkeiten suchen, die mit dem Naturschutz vereinbar sind. Badeverbote und wie jetzt sogar angedachte Betretungsverbote sind der falsche Weg. Wir sollten die Natur nicht vor den Menschen wegschließen, sondern legale Bademöglichkeiten unter Aufsicht schaffen“, sagt van Neer.

In Nettetal gab es bis vor einigen Jahren noch vier Badeseen, heute keinen Einzigen mehr. Ebenso ist das Baden im See weder in Brüggen, noch in Niederkrüchten möglich, nur in Schwalmtal besteht am Heidweiher noch eine Bademöglichkeit. Da auch das Freibad Niederkrüchten geschlossen ist, ist dies die einzige Bademöglichkeit im Freien im gesamten Westkreis.

„Viele Bürger haben in diesem Jahr beim Urlaub in Deutschland erleben dürfen, dass Badespaß und Naturschutz kein Widerspruch sein muss. Wir wollen alle unser schöne Natur auch weiter schützen, aber was an anderen Orten möglich ist, Schwimmen im See und Naturschutz muss auch im Kreis Viersen wieder ermöglicht werden“, so Udo van Neer. Er betont, dass bei den weiteren Überlegungen auch der Naturpark Schwalm-Nette, die Biologische Station Krickenbeck und der Niederrhein Tourismus eingebunden werden sollten.

Auch für den Tourismus sei dies eine wichtige Ergänzung, um diese Region im Kreis Viersen noch attraktiver zu gestalten. Van Neer begrüßt auch die Überlegungen in Brüggen und Niederkrüchten, ein neues interkommunales Schwimmbad mit einem großen Schwimmteich zu bauen. Leider haben sich bisher nur die FDP in Brüggen und Niederkrüchten klar für diese große Lösung ausgesprochen, alle anderen Parteien sind diesbezüglich gespalten oder ganz dagegen.