Feuer unter Kontrolle – Reduzierter Einsatz in der Nacht

Der Brand in dem Gewerbepark zwischen Vorster Straße, Sittarder Straße und Clörather Straße ist unter Kontrolle. Noch vorhandene Glutnester und kleinere Feuer wurden über Nacht beobachtet und bei Bedarf gelöscht.

Viersen – Bei Tageslicht am heutigen Sonntag, 7. November 2021, wird die Lage an der Einsatzstelle bewertet. Danach entscheidet sich, wie die Feuerwehr weiter vorgeht.

Den ersten Teil der Nachtwache übernahmen die Löschzüge aus Boisheim und Kempen. Sie wurden um 3 Uhr früh von Kräften des Löschzuges Viersen abgelöst. Das Technische Hilfswerk (THW) beleuchtete die Einsatzstelle. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) versorgte die Einsatzkräfte und stellte den Rettungsdienst sicher.

Die Vorster Straße blieb zwischen Gerberstraße und der Bahnunterführung gesperrt. Gleiches galt für die Clörather Straße zwischen Sittarder Straße und Vorster Straße. Die Sittarder Straße konnte dagegen seit dem späten Samstagnachmittag wieder befahren werden. Die NINA-Warnung vor Geruchsbelästigung durch die Rauchentwicklung wurde gegen 18:45 Uhr aufgehoben.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

Um 5:25 Uhr am Samstag, 6. November 2021, wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand in einem Gewerbepark zwischen Sittarder Straße, Vorster Straße und Clörather Straße gerufen. Dort brannte eine Lagerhalle, die Teil eines etwa 25 x 50 Meter großen Komplexes ist. Der gesamte Gewerbepark, der aus zahlreichen aneinander gebauten Teilen besteht, umfasst mehr als 30.000 Quadratmeter.

Der betroffene Komplex ist in sieben Einheiten unterteilt, von denen drei vermietet sind. In den nicht vermieteten Bereichen werden vielfältige Gegenstände gelagert. Unter anderem dienen sie als Altlager für Möbel.
Gefahrstoffe sind hier aber nicht untergebracht.

Der Feuerwehr gelang es, das Übergreifen der Flammen auf weitere Bereiche zu verhindern. Das Dach des betroffenen Bereichs ist weitgehend kollabiert. Für diesen Teil der Gebäude kann Einsturzgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ursache für die starke Rauchentwicklung war insbesondere das Dach. Hier waren teils mehrere Lagen Teerpappe auf einer Holzkonstruktion verlegt.

Neben allen haupt- und ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Viersen waren oder sind an der Brandstelle: die Löschzüge Clörath, Anrath, Lobberich, Kempen, Oberkrüchten, Breyell, Amern, St. Hubert, Tönisberg.
Insgesamt waren über den Tag verteilt rund 250 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom DRK, dem THW und der Polizei. (opm)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming