Feuerwehr löscht Wohnungsbrand – Zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung versorgt

Die Feuerwehr Viersen ist am Freitag, 8. November 2019, zu einem Wohnungsbrand an der Junkershütte ausgerückt. Das Feuer war schnell gelöscht. Zwei Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht. Bei ihnen besteht der Verdacht, dass sie Rauchgas eingeatmet haben.

Viersen – Um 15.43 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen über den Notruf alarmiert. Gemeldet wurde ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Junkershütte. Am Einsatzort zeigte sich, dass bereits Rauch und Feuer aus den Fenstern schlugen. Die Menschen, die sich noch im Haus befanden, wurden über das Treppenhaus nach draußen gebracht. Parallel zu den sofort eingeleiteten Löscharbeiten wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht, um weitere Menschen aus dem Haus retten zu können. Wegen der starken Rauchentwicklung war zunächst unklar, ob alle Bewohnerinnen und Bewohner den Weg ins Freie gefunden hatten. Rasch wurde aber deutlich, dass niemand mehr in den Wohnungen war.

Der Vollbrand der Wohnung war nach einer guten halben Stunde gelöscht. Anschließend belüftete die Feuerwehr das Haus. Die betroffene Wohnung ist nach einer ersten Einschätzung zurzeit nicht bewohnbar. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernimmt die Polizei. Im Einsatz waren Kräfte der hauptamtlichen Wache und des Löschzugs Viersen der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe).
Zwei Rettungswagen und ein Notarzt kümmerten sich um die Menschen. Neben den beiden Personen, die zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gefahren wurden, mussten Nachbarn versorgt werden, die unter dem Eindruck des Brandes standen. Diese konnten aber nach ambulanter Betreuung wieder in ihre Häuser zurückkehren.

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